Neues Bündnis
Sieben europäische Veranstaltungstechnik-Verbände gründen die Entertainment Technology Industry Alliance (ETIA)
Gemeinsamer ETIA-Auftritt im Olympia London (v.l.): Peter Heath (PLASA), Juan José Vila (AFIAL), Hannah Ratcliffe (PSA), Phoebe Currie (PLASA), Silke Lalvani (VPLT), Juha Lindqvist (AVITA), Jean-Marie Le Guen (APESA) und Robert Trebus (VPLT). Nicht mit auf dem Foto: Christine Merckx und Petra Cooreman (Event Confederation). © Harvey Aspell
ETIA vertritt Hersteller, Distributoren, Händler, Systemintegratoren, Produktionsfirmen und Dienstleister von Live Events.
Die Allianz versteht sich als Plattform für den Austausch, bündelt Know-how und Ressourcen und will eine starke Stimme bei europäischen Gesetzgebungs- und Regulierungsprozessen sein.
Fokus auf Nachhaltigkeit
Die beteiligten Verbände kommen aus den sechs europäischen Ländern Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien und Spanien. Mit dabei sind:
- AFIAL (Verband der Hersteller und Importeure von audiovisueller Technologie, www.afial.net), Spanien
APESA (Allianz der Hersteller und Vertreiber im Audiovisuellen, Event und Live Performance Sektor, www.alliance-apesa.org), Frankreich
AVITA (Finnischer Verband der audiovisuellen Industrie, www.avita.org), Finnland
Event Confederation (Belgischer Dachverband der Eventbranche, www.event-confederation.be), Belgien
PlASA (Professional Lighting and Sound Association, www.plasa.org), Großbritannien
PSA (Production Services Association, www.psa.org.uk), Großbritannien
VPLT (Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik, www.vplt.org), Deutschland
Im Zentrum der Zusammenarbeit soll zunächst das Thema Nachhaltigkeit stehen. ETIA will dazu beitragen, dass sich Unterhaltungs- und Medientechnologiesektor wirtschaftlich nachhaltig transformiert. Konkret geht es unter anderem um Prozesse in der Normierung sowie um die Berechnung von Umweltauswirkungen von Produkten, um diese vergleichbar zu machen.
Gebündelte Expertise
Nach Angaben der Verbände befindet sich auch die Eventbranche in einem tiefgreifenden Wandel. Internationale Partnerschaften wie ETIA seien ein wichtiger Hebel, um Herausforderungen zu bewältigen.
Geplant sind gemeinsame Projekte, etwa zur Lebenszyklusanalyse von Produkten. ETIA soll Interessen bündeln und ein Signal an die Branche sowie an politische Entscheidungsträger auf europäischer Ebene senden.
Von nationalen Initiativen zu europäischem Handeln
ETIA versteht sich nicht als Dachverband. Jeder Verband soll weiterhin die spezifischen Interessen seiner Mitglieder auf nationaler und internationaler Ebene vertreten.
Die Verbände trafen sich erstmals auf der Prolight + Sound 2025 in Frankfurt/Main. Für das kommende Jahr sind ein weiteres Treffen der Partner sowie interessierte Verbände geplant. Auch ein gemeinsamer Webauftritt soll in den nächsten Monaten entstehen.
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