Neue Kooperation
Universal und KI-Unternehmen Klay gehen Partnerschaft für KI-generierte Musik ein
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© Tara Winstead
Nachdem die Universal Music Group (UMG) bereits einige Partnerschaften in Sachen Künstliche Intelligenz eingegangen ist, so Music Business Worldwide, arbeitet das Unternehmen künftig auch mit Klay zusammen.
Über deren Arbeit gibt es bislang nur wenige Informationen. Auf ihrer Website erklärt das Unternehmen selbstbewusst, dass sie eine "neue Ära der Musik" einläuten wollen. Zudem kündigt Klay an, ein Large Music Model mit dem Namen KLayMM in den nächsten Monaten zu veröffentlichen.
Geteilte Vision
Dabei setzt sich Klay für die Perspektiven der Werkschaffenden ein: KI-gestützte Inhalte sollen nicht mit denen Katalogen von Künstler*innen konkurrieren, sondern eindeutig zuzuordnen sein.
Das Ziel, die Werkschaffenden einzubeziehen und ihre Urheberrechte zu schützen, vertritt auch die UMG. Die Partnerschaft soll diese Vision konzentrieren und so ein ethisch vertretbares Modell KI-generierter Musik entwickeln.
Genauere Informationen darüber, wie ein solches Modell funktionieren wird, gibt es bislang nicht.
Stimmen zur Partnerschaft
Michael Nash, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Chief Digital Officer von Universal Music, äußert sich positiv über die neueste Partnerschaft der UMG und hebt hervor, dass die Kooperation mit dem Anspruch innovativ zu agieren, aber dabei die Rechte der Werkschaffenden zu schützen einhergeht:
"Wir freuen uns, mit Unternehmern wie dem Team von KLAY zusammenzuarbeiten, um neue Möglichkeiten und ethische Lösungen für Künstler und das gesamte Musik-Ökosystem zu erforschen und die generative KI-Technologie auf eine Weise voranzutreiben, die sowohl das Urheberrecht respektiert als auch das Potenzial hat, die menschliche Kreativität tiefgreifend zu beeinflussen."
Auch Ary Attie, Gründer und CEO von Klay, betont diesen Ansatz:
"Die Forschung ist entscheidend, um die Grundlagen für KI-Musik zu schaffen, aber die Technologie ist nur ein leeres Gefäß, wenn sie nicht mit der Kultur zusammenarbeitet, der sie dienen soll. KLAY ist davon überzeugt, dass es nicht nur darum geht, seine Forschungsinnovation zu präsentieren, sondern sie im Alltag der Menschen unsichtbar und unverzichtbar zu machen. Nur so kann Musik-KI mehr werden als eine kurzlebige Spielerei."
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