Ausblick auf 2025
Universal-CEO Lucian Grainge will Streaming 2.0 und Marktpräsenz des Labels ausbauen
Lucian Grainge (links), CEO Universal Music Group, gemeinsam mit dem Schauspieler James Corden und Irving Azoff (Azoff MSG Entertainment) (2018). © Luke Harold via Flickr / Lizenz: CC0
Die Universal Music Group will 2025 an Projekte und Ziele vom Vorjahr anknüpfen, so Grainge in seinem sogenannten Neujahrsmemo, das aber erst Anfang Februar verschickt wurde.
Streaming-Innovation
Darunter fällt neben dem stärkeren Einsatz für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI in der Musik auch der Ausbau der "Streaming 2.0"-Ära, die er als "neues Zeitalter der Innovation" bezeichnet.
UMG erwartet, anknüpfend an Deals, die in diesem Zusammenhang mit Spotify und Amazon Music geschlossen wurden, dass auch weitere Streaming-Dienste ähnlich mit dem Major Label zusammenarbeiten werden.
Grundzüge von Streaming 2.0
Damit möchte Universal auch 2025 an den Prinzipien des Streaming 2.0 festhalten, die Künstler*innen in den Vordergrund stellen und Nutzer*innen ein optimales Erlebnis bieten sollen.
Neue Angebote
Die Verbindung zwischen Künstler*innen und Fans soll beispielsweise mithilfe von Extra-Angeboten für Superfans verstärkt werden und über das reine Hören der Musik hinausgehen.
Viele unabhängige Musikunternehmen arbeiten trotz der großen Auswahl bereits mit UMG zusammen, da das Label genau "das anbiete, wonach sie suchen", so Grainge.
Weiter erklärt er:
"Schließlich sind wir kein Finanzinstitut, das Musik als Vermögenswert betrachtet. Und wir sind kein Aggregator, der Musik als Inhalt betrachtet. Wir sind ein Musikunternehmen, das von visionären Musikunternehmern gegründet wurde. Für uns ist Musik eine wichtige – vielleicht die wichtigste – Kunstform."
Universal möchte seine Marktpräsenz, unter anderem durch Fusionen und Verträge mit Künstler*innen und anderen Labels, auch 2025 weiter ausbauen.
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