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Für mehr Innovation und Fairness

Universal Music und Amazon Music läuten "Streaming 2.0" Ära ein

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 27.12.2024

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Universal Music und Amazon Music läuten "Streaming 2.0" Ära ein

© Antoni Shkraba production via Pexels

Die Universal Music Group (UMG) und Amazon Music erweitern ihre globale Zusammenarbeit. Ziel sind vor allem stärkere Unterstützung für Künstler*innen, bessere Monetarisierung und weitere Änderungen im Streaming-Bereich.

Das neue Modell basiert unter anderem auf künstlerzentrierten Prinzipien wie die Bekämpfung von Streaming-Betrug und Schutz vor illegal erzeugten KI-Inhalten.

So sollen sowohl menschliche Musikschaffende gefördert als auch sichergestellt werden, dass UMG-Künstler*innen ihr kommerzielles Potenzial weiterhin ausschöpfen können.

Eine neue Streaming-Ära

UMG und Amazon Music wollen außerdem das klassische Streaming weiterentwickeln und eine neue Ära mit dem Namen Streaming 2.0 einleiten.

Streaming 2.0 zielt im Gegensatz zum klassischen Streaming nicht nur darauf ab, die Nutzer*innenzahl, sondern auch den Umsatz pro Nutzer*in zu maximieren. Dies kann beispielsweise durch die Einführung verschiedener Abonnementmodelle, wie teureren Optionen für "Superfans" erreicht werden.

Neue Inhalte, weltweite Durchdringung

Teil des Deals sind auch die Zusammenarbeit bei Hörbüchern, Audio- und visuellen Programmen sowie Investitionen in Livestreaming-Inhalte, die Teil des Plans sind, die Fanbindung zu verbessern.

Das neue Streaming-Modell soll nicht nur auf die bereits etablierten Märkte abzielen, sondern auch neue und bisher weniger entwickelte Märkte weltweit erschließen.

Künstlerzentrierte Herangehensweise

Die Kooperation von Universal und Amazon steht unter dem Banner der künstlerzentrierten (artist-centric) Herangehensweise, die Universal in den letzten Monaten vorangetrieben hat.

Neben dem Kampf gegen Streaming-Betrug, beispielsweise durch in betrügerischer Weise erzeugter KI-Musik, beinhaltet das künstlerzentrierte System auch die Stärkung real existierender Künstler durch Boni – und die äußerst kontroverse Beschränkung von Spotify-Tantiemen auf Songs, die 1.000 Streams pro Jahr erzielen und von mindestens 50 Usern gehört werden.

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