Viel Licht, aber auch etwas Schatten
Universal Music: Umsatz steigt im Geschäftsjahr 2024 auf mehr als 11,8 Milliarden Euro
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Das UMG-Headquarter in Santa Monica, Kalifornien. © Coolcaesar via Wikimedia (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Umgheadquarters.jpg) / Lizenz: CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)
Das bereinigte EBITDA (vereinfacht: der Gewinn) betrug laut Jahresbericht 2,661 Mrd. Euro – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 13,8 Prozent.
Starkes Wachstum in zwei Bereichen
Wesentlich zum Umsatzanstieg beigetragen haben die Einnahmen aus zwei Bereichen. Der Umsatz durch Premium-Abonnements im Streaming stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,1 Prozent auf 4,624 Mrd. Euro.
Fast genauso stark angestiegen ist der Umsatz durch Musikverlagseinnahmen; dort lag der Anstieg bei 9 Prozent, woraufhin der Umsatz 2024 bei 2,121 Mrd. Euro lag.
Sir Lucian Grainge, Vorsitzender und CEO von Universal Music, sagt zur Jahresbilanz:
2024 war ein Jahr, das sich durch die außergewöhnlichen Leistungen unserer Künstler und Songwriter sowie durch bedeutende Fortschritte bei unseren strategischen Initiativen auszeichnete. Unsere branchenführenden Investitionen in Talente führten weiterhin zu spektakulären Ergebnissen, sowohl bei globalen Superstars als auch bei Nachwuchskünstlern aus aller Welt. Wir schaffen weiterhin Werte für unsere Künstler und Aktionäre, indem wir unsere auf Künstler ausgerichtete Strategie vorantreiben, die nächste Evolution des Streaming – Streaming 2.0 – einleiten und einen verantwortungsvollen und effektiven Ansatz für Künstliche Intelligenz vorantreiben.
Sinkende Tendenz bei werbefinanziertem Streaming
Der Umsatz durch werbefinanziertem Streaming beträgt 2024 1,414 Mrd. Euro und blieb im Vergleich zum dem Vorjahr weitgehend konstant. Im vierten Quartal war der Umsatz sogar rückläufig: die in diesem Quartal erzielten 375 Mio. Euro stellen einen Rückgang von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr dar.
Werbefinanziertes Streaming machte 2024 23 Prozent der Gesamteinnahmen aus dem Streaming, die restlichen 77 Prozent entfallen auf Einnahmen durch Premium-Abonnements. Bei beiden Bereichen zusammen beläuft sich der Umsatz auf 6,038 Mrd. Euro, und somit etwas mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes und über drei Viertel des Umsatzes durch Musikaufnahmen.
Wer und was noch zum Umsatz beitrug
Der Umsatz der Musikaufnahmen lag bei 8,901 Mrd. Euro und macht ungefähr drei Viertel des Gesamtumsatzes aus. Neben den bereits erwähnten 2,121 Mrd. Euro durch Verlagseinnahmen kommen noch 812 Mio. Euro aus dem Bereich "Merchandise & Sonstiges" dazu.
UMG gab an, dass zu den weltweit größten Verkäufern von Tonträgern im Jahr 2024 die Veröffentlichungen von Taylor Swift sowie Alben von Billie Eilish, Sabrina Carpenter, Morgan Wallen und Chappell Roan gehören.
Aktienkurs mit Höhen und Tiefen
Nachdem schwache Quartalszahlen im Juli 2024 zu einem Einbruch des Aktienkurses führten, erholte sich die Aktie in den folgenden Monaten und notiert aktuell bei ca. 26 Euro und damit ungefährt auf dem Stand vor dem Einbruch.
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