Mehr Plus als Minus
Universal Music verzeichnet ein starkes erstes Quartal 2025
Das UMG-Headquarter in Santa Monica, Kalifornien. © Coolcaesar via Wikimedia (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Umgheadquarters.jpg) / Lizenz: CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)
Das geht aus dem am 29. April erschienenen Quartalsbericht des Unternehmens hervor, der den Zeitraum von Jahresbeginn bis zum 31. März 2025 beinhaltet.
Plus für Aufnahme-, Verlagswesen und Streaming
Insgesamt stieg der währungsbereinigte Umsatz um 9,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Das Unternehmen führt dies unter anderem auf steigende Einnahmen in den Sparten Musikaufnahmen (Recorded Music) und Verlagsgeschäft (Publishing) zurück.
Im Bereich Recorded Music steigerte sich die UMG gegenüber dem Vorjahr um mehr als 10 Prozent – und erzielte einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro. Maßgebend daran beteiligt war das Wachstum von Abo- und Streamingzahlen, die mehr als sieben Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zulegten.
Aber auch insgesamt stiegen die Abonnement-Streaming-Umsätze der UMG durch eine wachsende Anzahl weltweiter Abonnenten auf 1,25 Milliarden Euro (+ 9,3 Prozent). Dadurch wuchsen die digitalen Umsätze um fast 17 Prozente. Der Umsatz durch werbefinanziertes Streaming blieb mit 353 Millionen Euro fast konstant.
Vinyl und Live-Auftritte besonders beliebt
Das Tonträgergeschäft verzeichnete einen Anstieg von 15,4 Prozent auf 300 Millionen Euro. Grund dafür ist der weiter wachsende Umsatz von Vinyl in Europa und den USA. Besonders gut verkauften sich bis März 2025 unter anderem Veröffentlichungen von Sabrina Carpenter, Lady Gaga und Kendrick Lamar.
Ein deutliches Wachstum von knapp 30 Prozent auf 296 Millionen Euro verbuchten Lizenz- und sonstige Umsätze, vor allem durch steigende Live-Einnahmen "in gewissen Märkten". Alles in allem konnte die Universal Music Publishing Group im ersten Quartal einen Umsatz von 555 Millionen Euro generieren, 9,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Wachstum auch beim EBITDA
Rückgänge in zwei Bereichen fielen dagegen kaum ins Gewicht. Die Performance-Umsätze sanken um 1,3 Prozent auf 114 Mio. Euro. Auch das Merchandising verzeichnete einen Rückgang von rund fünf Prozent und erreichte im Q1 2025 112 Millionen Euro.
Der Sektor Synchronisation erreichte mit 64 Millionen Euro denselben Wert wie im vorherigen Jahr. Konstant zeigte sich auch die bereinigte EBITDA-Marge mit 22,8 Prozent. Das bereinigte EBITDA wuchs mit 661 Millionen Euro um 10 Prozent. An der Börse legte die Aktie von Universal Music um 1 Prozent auf knapp über 51 Euro zu.
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