Auch Musikverlag mit hohen Zuwächsen
Dank Streaming: Universal steigert Umsatz und Gewinn im 2. Quartal 2025
Lucian Grainge (links), CEO Universal Music Group, gemeinsam mit dem Schauspieler James Corden und Irving Azoff (Azoff MSG Entertainment) (2018). © Luke Harold via Flickr / Lizenz: CC0
Laut Quartalsergebnis von UMG lässt sich das Wachstum vor allem auf die Bereiche Tonträger und Musikverlag zurückführen. Der Umsatz aus Musikaufnahmen stieg im Vergleich zum Vorjahr bereinigt um 3,9 Prozent.
Starkes Wachstum beim Streaming
Besonders stark wuchsen die Einnahmen aus Musikstreaming-Abos aufgrund der weltweiten Zunahme von Premium-Streaming-Abonennten. Der Umsatz erreichte im zweiten Quartal 1,197 Milliarden Euro, ein wechselkursbereinigter Anstieg um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Einnahmen aus werbefinanziertem Streaming nahmen ebenfalls um 9.1 Prozent auf 358 Millionen Euro zu.
Zu den Topsellern gehören im 2. Quartal Morgan Wallen, Timelesz, Lady Gaga, Sabrina Carpenter und INI.
Hingegen waren die Einnahmen durch physische Tonträger rückläufig: Sie beliefen sich auf 310 Millionen Euro, ein Rückgang von mehr als 12 Prozent. Rückläufig waren auch die Einnahmen aus dem Verkauf von Merchandise, sie erreichten 192 Millionen Euro, 12,7 Prozent weniger als im Vorjahr.
Musikverlag legt kräftig zu
Der Umsatz des Musikverlags Universal Music Publishing Group stieg im Jahresvergleich um 14,5 Prozent auf 570 Millionen Euro.
UMG kündigte zudem für das erste Halbjahr 2025 eine Zwischendividende in Höhe von 440 Millionen Euro an.
CEO reagiert positiv, Börse verhalten
Sir Lucian Grainge, Chairman und CEO von UMG äußert sich zufrieden:
"Es ist die kraftvolle Kombination aus der kreativen Exzellenz unserer Künstler und Songwriter und unserer strategischen Vision und Umsetzung, die UMG weiterhin zu seinen starken Ergebnissen verhilft."
An der Börse verlor die Aktie von Universal Music zunächst deutlich, machte dann aber einen Großteil der Verluste wieder wett und notiert aktuell bei knapp unter 25 Euro.
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