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Neues Kapitel in der KI-Musikbranche

Universal und Udio legen Rechtsstreit und planen gemeinsame KI-Musik-Plattform

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 30.10.2025

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Universal und Udio legen Rechtsstreit und planen gemeinsame KI-Musik-Plattform

© cottonbro studio via pexels.com

Universal Music Group (UMG) und die KI-Musikplattform Udio haben ihren Konflikt über Urheberrechte beigelegt. Die Unternehmen kündigten an, künftig zusammenzuarbeiten, um ein neues, lizenziertes Angebot für KI-generierte Musik zu entwickeln.

Wie beide Unternehmen mitteilten, sollen die "strategischen Vereinbarungen" die Grundlage für eine neue, kommerzielle Musikplattform bilden, die 2026 starten soll.

Die Vereinbarung umfasst auch neue Lizenzverträge für Musikaufnahmen und Verlagsrechte. Diese sollen zusätzliche Einnahmequellen für Künstler*innen und Songwriter*innen eröffnen, die bei Universal unter Vertrag stehen. 

Neue KI-Technologie

Das neue Abo-Angebot von Udio soll auf einer neuen generativen KI-Technologie basieren, die mit autorisierter und lizenzierter Musik trainiert wird. Ziel ist es, eine lizenzierte und geschützte Umgebung zu schaffen, in der Nutzer*innen Musik individuell gestalten, streamen und teilen können. 

Während der Übergangsphase bleibt Udio weiterhin für Nutzer*innen verfügbar. Vor dem Start des neuen Dienstes sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingeführt werden. 

Seit Jahren spielt Universal eine Vorreiterrolle bei der Förderung des Potenzials von KI. Mit der Zusammenarbeit wollen UMG und Udio "das nächste Kapitel der Innovation zwischen Technologieunternehmen und Rechteinhaber*innen" eröffnen.

CEOs zeigen sich optimistisch

Andrew Sanchez, Mitbegründer und CEO von Udio, sagt dazu: 

"Dieser Moment verwirklicht alles, worauf wir hingearbeitet haben – KI und Musikindustrie auf eine Weise zu vereinen, die Künstler*innen wirklich fördert. Gemeinsam schaffen wir die technologischen und geschäftlichen Rahmenbedingungen, die die Möglichkeiten der Musikproduktion und -verbreitung grundlegend erweitern werden."

Lucian Grainge, CEO von UMG, erklärt:

"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Andrew, der unsere Überzeugung teilt, dass wir gemeinsam ein gesundes kommerzielles KI-Ökosystem fördern können, in dem Künstler*innen, Songwriter,*innen Musik- und Technologieunternehmen gleichermaßen florieren und den Fans unglaubliche Erlebnisse bieten können."

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