KI-Urheberrechtsverletzung?
Sony will seine Klage gegen Udio um 30.000 Songs erweitern
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Sony Head Office (2023). © Sony Music
Sony hat vor dem betreffenden US-Bezirksgericht einen Antrag zur Erweiterung seiner Klage eingereicht. Udio soll die Lieder genutzt haben, um seine eigene KI zur Erstellung von Songs trainiert zu haben.
Bereits 2024 bestätigte Udio die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke zum Training seiner KI. Ende April bestätigte das Unternehmen, YouTube-Tonaufnahmen genutzt zu haben und rechtfertigte das Vorgehen mit dem US-Rechtsinstitut des "fair use".
Udio warf Sony stattdessen "wettbewerbswidrige Aktivitäten" vor. Sony versuche, seine marktbeherrschende Stellung in der Musikindustrie unrechtmäßig auszuweiten und Innovationen im Bereich KI-Musik zu behindern.
Universal und Warner zogen Klage zurück
An der ursprünglichen Klage gegen Udio aus 2024 waren auch die Universal Music Group (UMG) und die Warner Music Group (WMG) beteiligt. Vergangenen Herbst zogen sie ihre Klage jedoch zurück und schlossen Lizenzvereinbarungen mit Udio.
Noch in diesem Jahr wollen die beteiligten Unternehmen eine neue KI-Plattform mit dem Namen "Starstruck" an den Start bringen. Dort sollen User unter anderem Covers und Remixe erstellen und bestehende Lyrics mit neuer Musik unterfüttern.
Nur Sony Music hält zusammen mit seinen Tochterlabels Arista Music und Arista Records seine Klage aufrecht.
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