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Verstärktes Vorgehen gegen KI-Müll

135.000 Songs gelöscht: Sony zieht massenhaft KI-Deepfakes aus dem Verkehr

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 23.03.2026

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135.000 Songs gelöscht: Sony zieht massenhaft KI-Deepfakes aus dem Verkehr

Sony Head Office (2023). © Sony Music

Sony Music hat nach eigenen Angaben mehr als 135.000 gefälschte Songs von Streaming-Plattformen entfernen lassen. Die Songs wurden mithilfe generativer KI erstellt und imitierten bekannte Künstler und Künstlerinnen aus dem eigenen Katalog, darunter unter anderem Beyoncé, Queen und Harry Styles.

Besonders betroffen von diesen Deepfakes sind laut Sony prominente Künstlerinnen und Künstler in aktiven Release-Phasen. Ziel sei es, von der gesteigerten Aufmerksamkeit und Nachfrage rund um neue Veröffentlichungen zu profitieren.

Drohender Imageschaden

Dennis Kooker, Präsident des globalen Digitalgeschäfts von Sony Music, warnt vor den wirtschaftlichen und reputativen Folgen dieser Entwicklung. Deepfakes könnten nicht nur Einnahmen von echten Künstlern abziehen, sondern im schlimmsten Fall auch Kampagnen stören oder das Image beschädigen.

"Im schlimmsten Fall können [die Deepfakes] einer Veröffentlichungskampagne schaden oder den Ruf eines Künstlers schädigen,"

Zahl der Fakes steigt weiter

Seit März des vergangenen Jahres identifizierte Sony rund 60.000 weitere Songs, die fälschlicherweise mit Künstlernamen aus dem eigenen Portfolio versehen waren.

Neben den bereits genannten Acts sollen auch Bad Bunny, Miley Cyrus und Mark Ronson von Deepfakes betroffen sein.

KI-generierten Deepfakes werden für die Manipulation von Streaming-Zahlen genutzt. Branchenintern wird geschätzt, dass bis zu zehn Prozent der Inhalte auf Streaming-Plattformen betrügerisch sein könnten. 

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