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Schneller Abschied

Nach gescheitertem Übernahmeangebot: Universal Music kauft Bill Ackmans Anteile

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 05.06.2026

universal musikbusiness

Nach gescheitertem Übernahmeangebot: Universal Music kauft Bill Ackmans Anteile

Das UMG-Headquarter in Santa Monica, Kalifornien. © Coolcaesar via Wikimedia (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Umgheadquarters.jpg) / Lizenz: CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)

Die Universal Music Group (UMG) hat sämtliche Anteile von Bill Ackmans Investmentgesellschaft Pershing Square Capital Management für rund 250 Millionen Euro zurückgekauft. Die Transaktion umfasst 14.156.285 Aktien zu einem Preis von jeweils 17,66 Euro.

Nachdem bekannt geworden war, dass Pershing Square seine verbleibenden UMG-Anteile veräußern würde, geriet die Aktie unter Druck: Am Donnerstagmorgen verlor sie an der Euronext Amsterdam rund sechs Prozent an Wert.

UMG erklärte, die zurückgekauften Aktien entweder zur Erfüllung von Verpflichtungen aus dem „Global Equity Plan 2022“ oder zur Herabsetzung des Grundkapitals einzusetzen.

Schrittweiser Rückzug

Pershing Square hatte im Sommer 2021 zunächst rund zehn Prozent der UMG-Anteile von Vivendi für etwa vier Milliarden US-Dollar erworben. Im Januar vergangenen Jahres wurde ein Fonds von Pershing Square aufgelöst, woraufhin 47 Millionen UMG-Aktien – was 2,6 Prozent des Unternehmens  entspricht – an Mitinvestoren ausgeschüttet wurden.

Im März verkaufte Ackmans Gesellschaft einen weiteren ähnlich großen Anteil. Wenige Wochen später, im Mai 2025, legte Ackman sein Mandat im Vorstand von Universal nieder.

Übernahmeangebot abgelehnt

Erst vergangene Woche hatte Universal ein Übernahmeangebot von Pershing Square abgelehnt. Ackmans Investmentgesellschaft hatte UMG mit 55,75 Milliarden Euro bewertet, wollte jedoch nur einen vergleichsweise geringen Teil des Kaufpreises in bar bezahlen. Der überwiegende Anteil der Gegenleistung sollte aus Beteiligungen an einer neu strukturierten Universal Music Group bestehen.

Der UMG-Vorstand kam einstimmig zu dem Schluss, dass der Vorschlag von Pershing Square Capital Management "nicht im besten Interesse von UMG, seinen Aktionären, Künstlern, Songwritern, Mitarbeitenden und weiteren Anspruchsgruppen" sei.

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