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Dank Taylor Swift

UMG verkauft Spotify-Aktien für 400 Millionen Euro – und Künstler könnten profitieren

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 06.08.2026

universal musikbusiness

UMG verkauft Spotify-Aktien für 400 Millionen Euro – und Künstler könnten profitieren

© Lorenzo via Pexels

Die Universal Music Group (UMG) hat im ersten Halbjahr 2026 einen Teil ihrer Spotify-Aktien verkauft und dabei einen Erlös von rund 403 Millionen Euro erzielt. Ein beträchtlicher Teil des Ertrags könnte Künstlerinnen und Künstlern zugute kommen – dank Taylor Swift.

Bereits im April hatte UMG angekündigt, rund die Hälfte seiner Spotify-Aktien verkaufen zu wollen. Laut dem Geschäftsbericht 2025 hielt das Unternehmen rund 6.487.000 Spotify-Aktien, also einen Anteil von 3,1 Prozent an der Streaming Plattform.  

Über 100 Millionen Euro für Künstler erwartet

Ein wesentlicher Teil der Verkaufserlöse soll an die Künstler von UMG ausgeschüttet werden. Nach Schätzungen von Music Business Worldwide (MBW) könnte dieser Künstleranteil bei 28 Prozent, umgerechnet also bei circa 113 Millionen Euro liegen. 

Hintergrund dieser Regelung geht unter anderem auf die Sängerin Taylor Swift zurück, die 2018 ihren Vertrag mit der UMG neu verhandelte. Taylor Swift erklärte:

"Im Rahmen meines neuen Vertrags mit der Universal Music Group habe ich darum gebeten, dass jeder Verkauf ihrer Spotify-Anteile zu einer Ausschüttung an ihre Künstler führt, die nicht zurückgezahlt werden muss."

Aktienrückkäufe werden aus Spotify-Beteiligung finanziert

Die übrigen Erlöse aus dem Verkauf der Spotify-Anteile fließen nach Angaben von UMG in das Aktienrückkaufprogramms des Konzerns. Das Rückkaufprogramm wurde Ende März zunächst mit einem Betrag von 500 Millionen Euro angekündigt. Im Rahmen dieser Aktion kaufte UMG bereits Aktien im Wert von 485 Millionen Euro zurück.

Im Mai genehmigten die Aktionäre dann eine Erhöhung auf insgesamt eine Milliarde Euro. 250 Millionen Euro dieser zweiten Genehmigung verwendete UMG bereits für den Rückkauf von mehr als 14 Millionen Aktien von Pershing Square. Die von Bill Ackman kontrollierte Investmentgesellschaft hatte sich aus UMG zurückgezogen, nachdem ihr Übernahmeangebot im Juni abgelehnt wurde.

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