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everyday history

Indie / Post-Grunge aus Nürnberg, seit 2008

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Bio/Info

Alles begann vor gerade einmal zwei Jahren. Vier Jungs aus Rosenheim taten sich zu einer Band zusammen, tauften sich Everyday History, rotzen fünf Songs auf eine EP namens Music to the fore und schickten sie zu Achim Bogdahns Zündfunksendung Montagsdemo. In der Jury: Deutschpop-Pioneer Thees Uhlmann und Musikexpress-Guru respektive Wir sind Helden-Biograph Josef Winkler – beide verloren sich in über-euphorischen Lobreden. Kostprobe Uhlmann: „Man freut sich, dass ein Gitarrist dagesessen ist und sich das ausgedacht hat. Wenn diese Band aus Amerika wäre und bei Sub Pop gesigned wäre, dann wären die schon das neue große Ding.“ Nachtrag Winkler: „Zeitlos guter Indie-Rock.“ Und Fazit Bogdahn? „Erinnert an Grunge als Grunge noch Grunge war.“ Hola Nirvana! Toll, äh, aber (...) Mehr anzeigen ist das nicht schon verdammt lang her? Klar, ist es. Klar ist auch, dass es bittersüße Zeitschleifen gibt, in denen sich wohl auf ewig verheddert wird. Genannt: Gute Popsongs. Die Zauberformel: Eine traumhaft eingängige Melodie, die perfekte Mischung aus laut und leise, oder
Silks & Satins wie die Newcomer ihre Mitsumm-Ode an die erste große Liebe nannten.

Beinahe ein Jahr liegt der Lobreigen nun zurück. Everyday History sind noch immer erst Anfang Zwanzig, und noch immer ausgebildete Musiker, die von Klavier bis Jazzgitarre alles können. Will man wissen, was die so machen, diese Everyday History, heißt es bei Facebook: Klassisch-elektronischer Indiemetalblues. „Wir haben kein Bock auf dieses ‚Wir sind so anders‘. Da sagt doch jede zweite Band über sich“, erklärt Simon Staudigl, Mitgründer, Sänger und Gitarrist. Wer viel Potential hat, muss sich nicht eingrenzen: Nirvana beeinflussen genauso wie Radiohead, Dire Straits oder eben Tomte. Und was junge Menschen nicht immer noch alles beeinflusst! Auffallend reif klingen sie jedenfalls; Un-Rosenheim möchte man sagen. Das gute Englisch, die flüssige Aussprache – beispielsweise von lyrischen Alltagsmythen wie It’s my routine to eat little children’s hands gebettet in eine harmlose Unschuldsnummer, ein Wiegenlied. „Der Song – das kann man mit gutem Gewissen sagen – der ist sozialkritisch. Und ich hasse das Wort sozialkritisch“, kommentiert Simon. Der Song – namentlich Radioactive Bareness – findet sich auf ihrer gerade erst fertig gewordenen, zweiten EP The Last 5 Steps Towards The Sea. Eins von fünf fabelhaft-poppigen Beispielen für Planlos-Loslaufen-ist-nicht.

Und angekommen im Jahr 2012 sind sie auch: Effektgeräte, Loops, Sound-Zerstückelungen – alles da – aber eine reine Synthie-Pop-Band wollen Everyday History nicht sein. Müssen sie ja auch nicht. Aber was steht dann auf dem Plan? „Durch das Medium Internet nimmt der Musiker eine neue Rolle ein, wenn er Menschen erreichen will. Er muss mehr auf seine Live-Shows schauen, man geht mehr auf Konzerte. Die Bühne ist Kunst, und dafür brauchst du Künstler. Also, mehr live spielen und besser werden“, so Simon. Weniger anzeigen

Line-up

Dominik Schäffer

Schlagzeuger

Audio
  1. Silks & Satins (Music to the fore, 2010)
  2. Don't forget cassettes
  3. Hole in his heart (Music to the fore, 2010)
  4. I don't care about the melody (Music to the fore, 2010)
  5. Idealism (Music to the fore, 2010)
  6. One thing i like (Music to the fore, 2010)
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