1,7 Mio. Euro Preisgelder
APPLAUS-Award 2025 zeichnet 88 Spielstätten und Veranstalter aus
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Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer mit APPLAUS Hauptpreisträger villaWuller. © Bernhard Schinn
Mithilfe des Programmpreises APPLAUS würdigt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) jedes Jahr kleine und mittlere unabhängige Musikclubs sowie Veranstaltungsreihen aus allen Bereichen der Popularmusik und des Jazz, um diese zu stärken.
Gleichzeitig soll die Verleihung Aufmerksamkeit für die strukturellen Herausforderungen und Belange von Musikspielstäten und Veranstalter*innen generieren.
Würdigung der Musikclubs
In seiner Rede betonte Staatsminister Wolfram Weimer die Bedeutung von Musikclubs: Sie seien ein wichtiger Teil der kulturellen Infrastruktur des Landes und kreatives Rückrat der deutschen Populärmusikkultur. Zudem hob er deren internationale Strahlkraft hervor:
"Wir alle können stolz darauf sein, dass Deutschlands Clubszene Weltruhm genießt – nicht nur Legenden wie das Berliner Berghain, sondern auch die vielen kleineren und größeren Clubs landesweit. Auch deshalb sind wir eine Kulturnation: Wegen des beeindruckenden Reichtums kultureller Institutionen in der Fläche und der breiten Palette regionaler Exzellenz."
Die zentrale Aufgabe von Kulturpolitik sieht Weimer daher darin, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Clubs auch in Zukunft ihre Türen öffnen könnten – etwa "durch die ständige Weiterentwicklung passgenauer Clubförderprogramme und durch Verbesserungen beim Bau- und Immissionsschutzgesetz."
Überblick der Auszeichnungen
2025 wurden insgesamt 88 Preisträger*innen in sechs verschiedenen Kategorien ausgezeichnet.
Der Hauptpreis in der Kategorie Beste Livemusikprogramme ging an das domicil in Dortmund. Weitere Preisträger sind etwa der Birdland Jazz Club in Neuburg an der Donau, das Cassiopeia in Berlin, der Nochtspeicher in Hamburg und das Zoom in Frankfurt.
Die Kategorie Beste Livemusikspielstätten konnte object klein a in Dresden für sich entscheiden. Ebenfalls ausgezeichnet wurden u.a. Béi Chéz Heinz in Hannover, Die Hebebühne in Hamburg und das Kulturzentrum E-Werk in Erlangen.
Die villaWuller in Trier wiederum erhielt den Hauptpreis in der Kategorie Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen. Preisgelder erhielten aber auch das Alte Wannenbad in der Häselburg in Gera, das Achter in Wiesbaden, der Bruitkasten in Köln und Feinkost Lampe in Hannover.
In den Kategorien Awareness, Inklusion und Nachhaltigkeit wurde jeweils eine Spielstätte ausgezeichnet. Während das Mahagoni Kollektiv in Konstanz die Kategorie Awareness für sich entscheiden konnten, punktete das SO36 im Bereich Inklusion und das KFZ in Marburg in Puncto Nachhaltigkeit.
Ein Übersicht aller Preisträger*innen 2025 lässt sich hier finden.
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