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Insgesamt 460 Mio. Euro ausgeschüttet

Initiative Musik schließt Corona-Hilfsprogramm Neustart Kultur ab und zieht Bilanz

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 27.09.2024

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Initiative Musik schließt Corona-Hilfsprogramm Neustart Kultur ab und zieht Bilanz

Team Neustart Kultur (2024). © Eunice Maurice

Neustart Kultur wurde von der damaligen Bundesregierung ins Leben gerufen, um Künstler und Kulturorte in der Zeit der Corona-Pandemie zu unterstützen. Bei der Umsetzung nahm die Initiative Musik eine federführende Rolle ein. Zum Laufzeitende blicken die Beteiligten nun zurück.

Durch die verschiedenen Teilprogramme von Neustart Kultur konnten Musikveranstaltungen und Festivals trotz vieler Herausforderungen und Beschränkungen weiterhin stattfinden.

Im gesamten Förderzeitraum wurden 2.804 Projekte von Musikclubs, Veranstalter:innen und Festivals mit Geldmitteln in Höhe von knapp 219,5 Millionen Euro unterstützt. Weitere 40 Millionen Euro wurden an Künstler ausgezahlt. Zum 30. September 2024 wird das Rettungsprogramm nun beendet.

Anhaltend hohe Nachfrage

Neben den erwähnten Hilfsprogrammen wurde in der Corona-Pandemie auch das Fördervolumen der Künstler:innenförderung erhöht. Durch die Zuschüsse von Neustart Kultur standen im Durchschnitt jährlich 17,7 Millionen Euro zur Verfügung, um Musikprojekte zu unterstützen. 2019 betrug das Budget noch 3,74 Millionen Euro.

2023 reduzierte sich das Fördervolumen durch den Wegfall der Gelder von Neustart Kultur wieder auf 7,91 Millionen Euro, während die Anzahl der Anträge verdeutlicht, dass nach wie vor ein hoher Bedarf besteht.

Weitere Förderung nötig

Johannes Everke, Geschäftsführer des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, bedankt sich bei allen Beteiligten und richtet des Blick bereits auf zukünftige Herausforderungen:

"Während wir inzwischen also unsere Bühnen wieder bespielen können, bedanken wir uns beim Bund für eine zuvor nie da gewesene Förderung. Und der Initiative Musik danken wir dafür, diese Förderung dann auch auf den Weg gebracht zu haben. Das macht es uns heute möglich, gemeinsam an den Zukunftsthemen unserer Branche und Gesellschaft zu arbeiten: zum Beispiel beim Thema Nachhaltigkeit, Abgabenpflichten oder Arbeitszeitregelungen und -bedingungen für die vielen Beschäftigten."

Katja Lucker, Geschäftsführerin der Initiative Musik, betont den Fortgang der Unterstützung:

"Die Pandemie hat die Branche vor riesige Herausforderungen gestellt, die bis heute nachwirken. Umso wichtiger ist es uns, Livemusikveranstaltungen auch weiterhin zu unterstützen."

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