Zugang zu Millionen von Musikwerken
Musixmatch schließt KI-Lizenzvereinbarung mit Major Labels ab
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© Tara Winstead
Laut Musixmatch handelt es sich um die erste Zusammenarbeit eines KI-Unternehmens mit den drei führenden Musikverlagen, das die Entwicklung ethisch fundierter Dienste und neuer Einnahmequellen unter Verwendung autorisierter Kataloge ermöglichen soll.
Die Lizenzvereinbarungen erfolgen, laut einem Bericht von Billboard, zunächst auf Testbasis, wobei die Musikverlage für die Nutzung ihrer Kataloge entschädigt werden.
Musixmatch bezeichnet sich selbst als das weltweit größte Text- und Musikdatenunternehmen und arbeitet mit rund 225.000 Verlagen und etwa 3 Millionen Songwritern zusammen.
Geplante Analysetools
Billboard berichtet, dass die geplanten Tools unter anderem ein Large Language Model (LLM) beinhalten könnten, das Songtexte und Metadaten analysiert.
In der Branche könnte es etwa genutzt werden, um gezielt nach Songs aus bestimmten Zeiträumen, mit spezifischen Themen zu suchen oder Marktanalysen durchzuführen, um beispielsweise Trends bei Songtexten zu untersuchen. Die Tools sollen "streng kontrolliert und auf Fachleute der Musikbranche ausgerichtet" sein.
Bedeutung für Songwriter und Musikverlage
Massimo Ciociola, Gründer und CEO von Musixmatch, betont die Bedeutung der Vereinbarung:
"Ohne Songwriter kann es keine Musikindustrie geben. Diese Vereinbarungen stellen sicher, dass die Autoren von heute und morgen für ihre kreativen Werke vergütet werden, nicht nur auf dem heutigen Markt, sondern auch in der dynamischen, KI-gestützten Welt, die sich derzeit rasant entwickelt."
Er unterstreicht, dass die langjährigen Partnerschaften mit Rechteinhabern es ermöglichen, neue Dienste zu entwickeln, die Songwriter angemessen entlohnen und zugleich den Musikverlagen Mehrwert bieten.
KI-Lizenzierung in der Musikindustrie
Die Musixmatch-Vereinbarungen erfolgen vor dem Hintergrund eines wachsenden Bestrebens der Musikindustrie, KI-Entwickler dazu zu bringen, Songs zu lizenzieren, die zum Training ihrer Modelle verwendet werden, anstatt Inhalte ohne Genehmigung zu nutzen.
So könnten Universal, Sony und Warner kurz davor stehen, Lizenzvereinbarungen mit großen KI-Firmen wie Stability AI, Suno, Udio, Klay Vision und Eleven Labs abzuschließen. Auch große Tech-Unternehmen wie Google und Spotify sollen an den Lizenzverhandlungen beteiligt sein.
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