Interaktiveres Musikerleben
Major Labels schließen Lizenzdeal mit neuer Musik-App MashApp
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© Miguelangel Perez
Wie Music Business Worldwide berichtet, besteht die Mission von MashApp laut Henderson darin, Nicht-Musiker*innen die Freude am spielerischen Musizieren näher zu bringen und es den Usern zu ermöglichen, mit ihrer Lieblingsmusik zu spielen, wie sie es schon lange beim DJing, mit Mixtapes, Mashups und Karaoke tun.
Was die neue App verspricht
Nutzer*innen sollen mit MashApp unter anderem den Gesang, die Instrumente, das Tempo und die Dauer von Songtiteln anpassen können. Funktionieren soll das auch ohne professionelle Musikproduktionskenntnisse. Außerdem ermöglicht MashApp einen App-internen sozialen Austausch. Die Nutzer*innen haben die Möglichkeit sich untereinander zu abonnieren.
Bisher ist die App nur in den USA im Apple App-Store erhältlich. Dort können sich Musikfans zwischen einer kostenlosen und einer werbefreien und mit mehr Kreativfunktionen ausgestatteten Premium-Version entscheiden.
Großes Vertrauen seitens der Majors
Erst Anfang Februar 2025 hatte Universal-CEO Lucian Grainge angekündigt, 2025 die Marktpräsenz von Universal weiter auszubauen. Nun scheint das Unternehmen einen ersten Schritt in eben diese Richtung getan zu haben. Mit der Universal Music Group, Sony Music Entertainment, der Warner Music Group und Kobalt Music haben bereits vier große Musiklabels Lizenzverträge mit MashApp abgeschlossen.
Mark Piibe, Executive Vice Precident, Global Business Development & Digital Strategy bei Sony Music Entertainment freut sich über die Zusammenarbeit und hebt dabei unter anderem MashApps Ansatz zum Schutz von Künstlerrechten positiv hervor:
"Diese Partnerschaft unterstreicht das anhaltende Engagement von Sony Music, Innovationen auf dem Markt zu unterstützen, indem wir mit Entwicklern von Qualitätsprodukten zusammenarbeiten, die Chancen in Lösungen sehen, die die Rechte professioneller Artists respektieren."
John Rees, SVP, Strategy & Business Development bei der Warner Music Group äußert sich wie folgt zur begonnenen Zusammenarbeit:
"Die Partnerschaft mit MashApp baut auf dieser Mission auf: Wir wollen eine lizenzierte, innovative Plattform bereitstellen, die den Fans nicht nur eine spannende Möglichkeit bietet, sich mit Musik zu beschäftigen, sondern auch die Arbeit der Künstler und Songwriter schützt, die das alles möglich machen."
Suche nach neuen Möglichkeiten
Die Suche nach neuen interaktiven Möglichkeiten, die das Verhältnis von Fans und Künstler*innen vertiefen können, ist gerade im Bereich Streaming ein aktuelles Anliegen vieler Musikunternehmen.
Nun bleibt abzuwarten, als wie erfolgreich MashApp sich in diesem Zusammenhang erweist – mit Henderson verfügt das Unternehmen sicherlich über wichtige Expertise – und ob die App womöglich demnächst auch in Europa erhältlich sein wird.
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