Breite Unterstützung
Gegen Nutzung ihrer Werke für KI-Training: Major Labels und Kreativschaffende starten Petition
künstliche intelligenz urheberrecht
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ABBA-Sänger Björn Ulvaues, Robert Smith von The Cure und die Band Radiohead sind nur wenige der prominenten Namen, die die Petition unterzeichnet haben sind. Bis zum 25. Oktober 2024 verzeichnete die Petition bereits mehr als 26.000 Unterstützer.
Entstehung der Petition
Verantwortlich für die Petition ist der britische Komponist Ed Newton-Rex. Er war selbst Gründer eines Unternehmens für KI-generierte Musik, das später von ByteDance, der Muttergesellschaft von TikTok, übernommen wurde.
Nachdem Newton-Rex dort mehrere Jahre beschäftigt war, wechselte er zu Stability AI. Ende 2023 verließ er das Unternehmen aufgrund seiner Bedenken zu deren Umgang mit urheberrechtlich geschützten Werken.
Ziele der Petition
Genau dieser Punkt steht auch im Fokus der Petition: Die von Menschen geschaffenen Werke sollen nicht lizenzfrei und ohne Einverständnis der Künstler*innen zum Training von KI verwendet werden.
Die Petition betont auf ihrer Website:
"Die unlizenzierte Nutzung kreativer Werke für das Training generativer KI ist eine massive, ungerechte Bedrohung für den Lebensunterhalt der Menschen, die hinter diesen Werken stehen, und darf nicht zugelassen werden."
Major Labels unterschreiben
Neben zahlreichen Musiker*innen, Schauspielenden, Schriftsteller*innen und weiteren Kreativschaffenden haben auch diverse Unternehmen die Petition unterschrieben. Darunter befinden sich auch die Major Labels Universal, Sony und Warner sowie verschiedene Indie-Labels.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Major Labels gegen die Nutzung ihrer Werke für das Training von KI-Softwares eingesetzt haben. Im Juni 2024 haben Universal, Sony und Warner eine Klage gegen die beiden KI-Plattformen Suno und Udio eingereicht, in der sie die KI-Unternehmen beschuldigen, ihre KI-Modelle unerlaubt mit urheberrechtlich geschützter Musik trainiert zu haben.
Suno und Udio argumentieren jedoch, dass diese Art der Verwendung durch die "Fair-Use"-Doktrin des US-Copyright-Rechts abgedeckt sei. Ob sich diese Verteidigung der KI-Unternehmen als stichhaltig erweist, um sich im Rechtstreit mit den drei Major-Labels durchzusetzen, bleibt abzuwarten. Die Petition unterstreicht nun jedoch eindrucksvoll, dass die Major Labels in ihrer Haltung nicht isoliert dastehen.
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