Songs per Texteingabe komponieren
OpenAI entwickelt einen KI-Musikgenerator
openai künstliche intelligenz suno
Das Tool soll ähnlich wie ChatGPT funktionieren, jedoch speziell auf musikalische Kreation ausgelegt sein. Nutzer:innen könnten Musik zu Videos hinzufügen oder komplett neue Tracks erstellen, ohne selbst zu produzieren.
OpenAI arbeitet dabei laut Bericht mit Studierenden der Juilliard School in New York zusammen, um Trainingsdaten zu entwickeln – Details zum Fortschritt gibt es bislang keine.
Konkurrenz durch Suno & Co.
Mit dieser Ankündigung betritt OpenAI ein Feld, das derzeit stark in Bewegung ist. Suno, ein aufstrebendes Start-up aus den USA, hat sich in den vergangenen Monaten als führender Anbieter für KI-Songgenerierung etabliert. Die Plattform ermöglicht es, per Texteingabe komplette Songs mit Gesang, Arrangement und Mixdown zu erzeugen – in einer Qualität, die viele Musiker:innen gleichermaßen fasziniert wie beunruhigt.
Suno geriet allerdings 2024 ins Visier der großen Labels: Gemeinsam mit anderen Anbietern wie Udio wurde das Unternehmen wegen u.a. von den Major Labels wegen mutmaßlicher Urheberrechtsverletzungen verklagt. Der Vorwurf: Die KI-Modelle sollen mit urheberrechtlich geschütztem Material trainiert worden sein.
KI zwischen Kreativität und Kontrolle
Das Beispiel Suno zeigt, dass KI-Musikproduktion längst Realität ist und dass rechtliche wie ethische Fragen dringend geklärt werden müssen.
Sollte OpenAI mit seinem Musik-Generator nachziehen, könnte dies den Markt massiv verändern. Dank der bestehenden ChatGPT-Infrastruktur wäre OpenAI in der Lage, KI-Musik nahtlos in kreative Workflows zu integrieren, etwa in Video-, Game- oder Content-Produktionen.
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