Drei Tage Debatten über Nachtleben, Politik und Sicherheit
Stadt Nach Acht 2025: Internationale Nachtökonomie-Konferenz kehrt nach Berlin zurück
Stadt Nach Acht (2024). © Stadt nach Acht
Seit ihrer Gründung gilt Stadt Nach Acht als zentrale Veranstaltung für den Austausch über die Rolle von Nachtkultur in einer sich verändernden Gesellschaft.
Auch 2025 bietet die Konferenz mit mehr als 200 nationalen und internationalen Sprecher*innen sowie rund 50 Panels Raum für Diskussionen über aktuelle Entwicklungen in Clubkultur, Nachtökonomie, Gesundheit, Sicherheit und Stadtentwicklung.
Gesellschaftliche Themen und Fragen
Das Themenspektrum der Konferenz reicht von Fragen der Politik und Stadtverwaltung über nachhaltige Entwicklungen bis hin zur Awareness im Nachtleben. Fachleute aus Praxis und Forschung diskutieren aktuelle Herausforderungen wie steigende Betriebskosten, neue urbane Konzepte, aber auch den Umgang mit Drogenkonsum und sexueller Gewalt.
Außerdem behandelt Stadt nach Acht, wie das Nachtleben Räume für Vielfalt, Gleichberechtigung und kreative Ausdrucksformen schaffen kann. Das Panel wie "Basslines Beyond Borders" behandelt den Einfluss von Migrant*innen auf die deutsche Clublandschaft, während "Extremist’s Influence on Nightlife" die Auswirkung gesellschaftlicher Radikalisierung auf das Nachtleben untersucht.
Dazu gibt es Panels zur jüngst vorgestellten Festivalstudie, zum Live Music Fund und zum Kampf gegen das Clubsterben durch Ausweisung von "Kulturschutzgebieten".
Kunst und Erinnerung
Ein Highlight ist die Ausstellung am 27. November "Frozen Time" des Fotografen Ben de Biel in der Urban Spree Gallery. Gezeigt werden Fotografien aus dem Nachtclub Ritter Butzke, die die Geschichte der Berliner Clubszene dokumentieren. Für Besucher*innen, die länger bleiben möchten, gibt es Musik und Getränke vor Ort.
Stadt Nach Acht ist Teil der Initiative Berliner November Days, die drei große Konferenzen vereinen. Mit einem Ticket erhalten Besucher*innen Zugang zu Stadt Nach Acht, Most Wanted: Music und Future of Festivals. Ziel ist es gemeinsame Zukunftsperspektiven für die Nachtkultur zu entwickeln.
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