Alles sehr unspezifisch
Suno kündigt neue Technologien zur Kennzeichnung von KI-generierter Musik an
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© immo wegmann via Unsplash
Nun werden neue Transparenz-Tools eingeführt, um auf Suno erstellte Musik identifizieren zu können, wenn sie auf anderen Plattformen hochgeladen oder geteilt wird. Deshalb führt Suno in den kommenden Wochen neue Audio-Wasserzeichen und Fingerprinting-Technologien ein. Diese sind laut dem Unternehmen langlebig und manipulationssicher, ohne das Hörerlebnis zu beeinflussen. Auch hierzu fehlen Details.
Suno zufolge sollen die Technologien dem Unternehmen helfen, die Transparenz in der Nutzung von KI zu erhöhen und die Zusammenarbeit mit anderen Musikvertreibern und Plattformen zu vereinfachen, um Missbrauch und Betrug zu bekämpfen.
Neue Download-Richtlinien
Bereits im vergangenen Jahr hatte Suno neue Download-Richtlinien angekündigt. In Kürze soll der massenhafte Vertrieb von Songs auf Streaming-Plattformen stark eingeschränkt werden.
Das soll die Mehrheit der Nutzer nicht betreffen oder gar beeinträchtigen, aber den groß angelegten Missbrauch der Plattform massiv erschweren. Wann genau diese Richtlinien in Kraft treten, wurde bisher aber noch nicht bekannt gegeben.
Bisherige Filter und ihre Grenzen
Um Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden, werden bei Suno Prompts für bestimmte Künstler oder geschützte Musik nicht zugelassen. Stattdessen werden Künstlernamen aus den Anfragen entfernt und auf musikalische Merkmale umgeleitet.
Zusätzlich arbeitet die Plattform auch mit externen Technologieanbietern wie Audible Magic und Musixmatch zusammen, um hochgeladene Audiodateien und Songtexte auf eine unbefugte Verwendung von urheberrechtlich geschützten Inhalten zu testen und bei Verstößen blockieren.
Laut einem Artikel des Technikmagazins "The Verge" von Anfang April 2026, lassen sich diese Filter aber leicht umgehen. Kleine Anpassungen wie die Abspielgeschwindigkeit des Liedtextes zu halbieren beziehungsweise zu verdoppeln oder das Einfügen von kurzen Rausch-Sequenzen am Anfang und am Ende des Liedes reichen oft aus, um den Filter zu umgehen.
Diese Änderungen kann man in Suno dann größtenteils auch wieder rückgängig machen und so die urheberrechtlich geschützten Lieder als Grundlage für neue KI-generierte Musik benutzen. Es wird in Zukunft also darauf ankommen, dass die Filter tatsächlich effektiv arbeiten.
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