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Verluste an der Börse: Spotify-Quartalsbericht deutet auf geringeres Wachstum hin

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 31.07.2025

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Verluste an der Börse: Spotify-Quartalsbericht deutet auf geringeres Wachstum hin

Daniel Ek (CEO Spotify). © Spotify

In seinem Finanzbericht für das 2. Quartal 2025 stellt Spotify das Wachstum der Abonnentenzahlen heraus. An der Börse dominieren aber die eingetrübten Zukunftsaussichten, weshalb die in den letzten Monaten stark gestiegene Aktie deutlich verliert.

Die erfolgsverwöhnte Spotify-Aktie hat in den letzten Tagen deutlich verloren. Der Aktienkurs sank zwischenzeitlich um über 10 Prozent von über 600 auf 536 Euro. Inzwischen hat sie wieder zugelegt und notiert bei über 567 Euro und damit immer noch fast doppelt so hoch wie Mitte 2024.

Ziele verfehlt

Warum aber reagiert die Börse so negativ auf die aktuellen Quartalszahlen? Immerhin stieg die Spotify-Abonnent*innenzahl laut Q2-Report im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent auf 278 Millionen gestiegen ist, wuchs die Anzahl der monatlich aktiven Nutzer*innen (MAU) um 11 Prozent auf 696 Millionen. Laut Spotify stellt das Q2 2025 den Zeitraum mit dem zweithöchsten MAU-Nettozuwächsen (mehr als 30 Prozent).

Der Gesamtumsatz stieg zudem kräftig um 10 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro, Analysten hatten allerdings mit 4,27 Milliarden Euro gerechnet. Das Betriebsergebnis (vor Steuern) erreicht 406 Millionen Euro – auf den ersten Blick wiederum kein schlechtes Ergebnis, das aber nicht ganz die Ziele des Unternehmens von 539 Millionen Euro erreichte.

Reduzierte Erwartungen

Wenn man allerdings höhere Steuern, gestiegene Finanzkosten sowie Lohnnebenkosten im Zusammenhang mit der aktienbasierten Vergütung, die wegen der starken Kursentwicklung der Aktie um 98 Millionen Euro höher ausgefallen ist, einrechnet, ergibt sich daraus ein Nettoverlust von 86 Millionen Euro. Im ersten Quartal 2025 erzielte Spotify noch einen Nettogewinn von 225 Millionen Euro.

Verstimmt ist die Börse auch, weil die Prognose von Spotify für das Betriebsergebnis im Q3 niedriger ausfällt als erwartet. Rechneten Analysten noch mit 560 Millionen Euro, nennt Spotify jetzt 485 Millionen Euro als Ziel.

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