One-on-One Austausch innerhalb der App
Spotify Messages: Streamingdienst führt Chat-Funktion zum Teilen von Inhalten ein
Ein erster Einblick in das neue Feature. © Spotify
Ab sofort soll das neue "Messages"-Feature in ausgewählten Märkten schrittweise sowohl für Free- als auch Premium-User ab 16 Jahren eingeführt werden.
Alles an einem Ort
Während Spotify-Inhalte bislang lediglich über externe Plattformen wie WhatsApp, Instagram oder TikTok mit Bekannten geteilt werden konnten, will der Streaminganbieter diese Kommunikation nun in der App selbst ermöglichen.
"Messages" stellt eine One-on-One-Chatfunktion dar, über die User Songs, Podcasts oder Hörbücher mit Freunden und Familie teilen können, ohne die Anwendung zu verlassen. Außerdem bietet "Messages" die Möglichkeit, Textnachrichten und Emojis zu verschicken.
User können durch einen Klick auf das Profilfoto links oben auf die Nachrichten zugreifen. Ob das bedeutet, dass die Funktion nur in der mobilen App zur Verfügung steht, ist nicht ganz klar, denn in der Desktop-App befindet sich das Profilbild an anderer Stelle.
Außerdem kündigt Spotify an, mögliche Kontakte vorzuschlagen, darunter etwa Personen, mit denen man bereits Inhalte geteilt, gemeinsame Playlists erstellt hat oder ein gemeinsames Abonnement teilt.
Sicherheitsvorkehrungen
Um ein sicheres Umfeld zu wahren, können Nachrichtenanfragen, Kontakte blockiert und die neue "Message"-Funktion in den Einstellungen deaktiviert werden. Außerdem gibt Spotify an, auf verschlüsselte Chats, Technologien, die illegale oder schädliche Inhalte erkennen und ein Meldesystem für auffällige Nachrichten zu setzen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Spotify über ein Inbox/Messages-System verfügt. In der Vergangenheit, hatte sich dieses Konzept jedoch als wenig erfolgreich erwiesen, sodass der Streaminganbieter es 2017 aus der App entfernte.
Acht Jahre später zeigt sich Spotify jedoch zuversichtlich – die Einführung von "Messages" sei laut Spotify nur ein erster Schritt. In den kommenden Monaten soll das Feature weiterentwickelt und nach und nach für mehr User weltweit verfügbar gemacht werden.
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