Höhere Audioqualität
Spotify führt Lossless Music für Premium-Abonnenten ein
Lossless Music (2025). © Spotify
Lossless Music bietet die bisher höchste Audioqualität auf Spotify. Premium-User können Titel nun in bis zu 24 Bit/44,1 kHz im FLAC-Format streamen.
Nach Unternehmensangaben sollen nahezu alle auf der Plattform verfügbaren Songs in hoher Detailtiefe hörbar sein.
Nicht über Bluetooth
Spotify empfiehlt, losless music über WLAN mit kabelgebundenen Kopfhörern oder Lautsprechern über eine Nicht-Bluetooth-Verbindung wie Spotify Connect zu streamen.
Derzeit bietet Bluetooth laut Spotify nicht genügend Bandbreite für die Übertragung von verlustfreiem Audio, sodass das Signal vor dem Senden komprimiert werden muss.
Ab sofort in Deutschland – aber noch nicht bei jedem
Der Start erfolgt schrittweise bis Oktober in mehr als 50 Märkten. Premium-Abonnenten und Abonnentinnen in Australien, Dänemark, Deutschland, Großbritannien, Japan, Neuseeland, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden, Tschechien und den USA haben bereits Zugriff.
Spotify weist darauf hin, dass Nutzer und Nutzerinnen in der App benachrichtigt werden, sobald Lossless Music für sie freigeschaltet ist. Anschließend muss man in den Einstellungen unter Medienqualität "losless music" oder die deutsche Entsprechung für verschiedene Einsatzoptionen (WLAN, Mobilfunk und jeweils für Audio und Video und Download) auswählen und das für jedes Gerät einzeln!
Ein Selbsttest auf zwei Geräten ergab, dass auf beiden Geräten die verlustfreie Option noch nicht auswählbar war, obwohl die Apps in der aktuellsten Version vorlagen. Auf einem von zwei Geräten kündigte ein Startbildschirm aber dessen baldige Verfügbarkeit an.
Update, Oktober 2025: Inzwischen scheint Losless für Premium Abonennten generell verfügbar zu sein.
Was bedeutet das für Streaming 2.0?
Welche Folgen die Einführung von "losless music" für das immer noch lediglich vage ankündigte Super-Premium-Abo von Spotify hat, ist unklar. Bislang galt verlustfreies Audio als eines der möglichen Feature dieses Super-Abos.
Allerdings war schon lange klar, dass "losless music" allein kaum ausreichen dürfte, um den erhöhten Preis (angeblich 17,99 Euro oder US-Dollar) eines Super-Abos zu rechtfertigen, weil andere Anbieter dieses Feature schon längst ohne Aufpreis anbieten. Und das hat Spotify eben inzwischen auch eingesehen.
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