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Zu schön um wahr zu sein

"Yorkshire Fields": Britischer Schüler promotet Fake-Festival auf Facebook und täuscht Tausende

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 28.12.2018

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"Yorkshire Fields": Britischer Schüler promotet Fake-Festival auf Facebook und täuscht Tausende

Festivals können so schön sein - wenn sie denn auch wirklich existieren (Symbolfoto). © Wendy Wei via Pexels

Das "Yorkshire Fields"-Festival lockte mit großen Namen wie Liam Gallagher, den Arctic Monkeys oder The 1975 tausende Interessierte auf Facebook. Blöd nur, dass es das Festival gar nicht gibt.

Vom 2. bis 4. August sollte das Yorkshire Fields zum ersten Mal in Broughton, England stattfinden. Die namhaften Acts, die angeblich für das Festival bestätigt sind, werden auf vier Hauptbühnen auftreten, der Vorverkauf beginnt im März 2019 – so die "offizielle" Facebook-Seite des Festivals.

Diese Vorab-Informationen scheinen anziehend genug. In nur drei Tagen erreicht das Festival über 500.000 Menschen auf Facebook, tausende Musikfans kommentieren, liken und teilen den Post.

Bummer in the Summer

Dann kommt die enttäuschende Offenbarung: Yorkshire Fields gibt es gar nicht. Das ganze Festival war ein soziales Experiment, das der 16-jährige Brite Ollie Yates für die Schule durchgeführt hat. Yates wollte testen, wie einfach es ist, ein Business via Social Media zu starten.

Vergleicht man die schlappen fünf Pfund, die der Schüler für einen einzigen Facebook-Push bezahlt hat, mit der erzielten Reaktion, so wirft dies ein bezeichnendes Licht darauf, wie Social Media funktioniert.

Die Reaktionen der Fans reichen von Amüsement bis zu Wut. Während manche betonen, dass das Line-up von Anfang an nicht glaubwürdig war, haben sich andere scheinbar wirklich auf das Festival gefreut. Yates gibt in seinem Post jedoch an, dass große Sorgfalt darauf verwendet worden sei, sicherzustellen, dass niemand wirklich Geld für dieses imaginäre Festival ausgibt. 

Gegenüber LadBible gibt Ollie Yates weiterhin an, dass er mit seinem Fake auch zeigen wollte, wie Firmen durch Werbeplatzierungen beeinflussen können – und, dass man nicht alles glauben sollte, was man sieht, insbesondere nicht im Netz. 

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