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Fan-Videos als Einnahmequelle

YouTube schüttete mehr als vier Milliarden US-Dollar an Musikindustrie aus

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 07.06.2021

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YouTube schüttete mehr als vier Milliarden US-Dollar an Musikindustrie aus

Mit der Verschmelzung von Youtube Red und Google Music Play möchte Google das eigene Streaming-Angebot vereinheitlichen. © Esther Vargas auf Flickr / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Laut eigener Aussage hat YouTube der Musikindustrie in den vergangenen zwölf Monaten mehr als vier Milliarden US-Dollar ausgezahlt. Die populäre Streaming-Plattform gibt dabei an, das Angebot für Artists und Labels künftig weiter ausbauen zu wollen.

In einem Blogbeitrag von Lyor Cohen, dem obersten Musikmanager der zu Google gehörigen Videostreaming-Plattform YouTube, schreibt dieser, dass YouTube der Musikindustrie in den vergangenen 12 Monaten über vier Milliarden Dollar ausgezahlt hat (Stand: 2. Juni 2021). 

Mit dieser Summe zieht YouTube beinahe mit Spotify gleichauf, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet: Der Streamingdienst hatte nach eigenen Angaben im Jahr 2020 mehr als fünf Milliarden Dollar ausgezahlt. 

Fan-Videos generieren 30 Prozent der Einnahmen 

Nach Cohens Angaben kamen 30 Prozent der vier Milliarden durch sogenannten User Generated Content (UGC) zustande. Damit sind Beiträge gemeint, die von Fans selbst hochgeladen werden, also etwa Fan-Musikvideos oder Videos, in denen fremde Werke verwendet werden. 

Diese Art von Videos sind laut Cohen schon immer auf YouTube erfolgreich und helfen somit Künstlerinnen und Künstlern, ihr Publikum zu vergrößern und Songs auf der ganzen Welt zu verbreiten. Das Unternehmen sei erfreut, dass diese Beiträge nun auch eine bedeutenden Einnahmequelle neben den Premium-Musikinhalten werden würden.

Mehr Angebote für Künstler und Labels

Cohen gab weiterhin an, dass YouTube einen großen Teil der Einnahmen durch kostenpflichtige Abonnements in 96 Ländern und Werbeeinnahmen aus 180 Ländern erzielt. Das Unternehmen werde in der Zukunft außerdem Angebote für Künstler/innen und Labels ausbauen, einschließlich dem direktem Verkauf von Fan-Artikeln und Tickets für virtuellen Konzerte.

Als Beispiel nennt er das virtuelle Konzert der K-Pop Band Blackpink, das 280.000 neue Kanalmitgliedschaften verkaufte und der Gruppe um die 2,7 Millionen neuen Abonnenten für ihren Künstlerkanal verhalf.

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