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Hatred

Thrashmetal aus Dörfles-Esbach, seit 1998

hatredmetal.de

Bio/Info

Die Anfänge
Die Band gründete sich im Jahr 1998. Damals fanden sich Mirko Endres (Gesang) und Evil Ewald, die beide aus der Hardcore/Neo-thrash Band L.O.W hervorgegangen sind, mit dem Ziel zusammen richtig oldschooligen Thrashmetal zu fabrizieren. Nach vielen Wechseln an Gitarre und Bass stieß im April 1999 Steffen Lindner zur Band. Doch leider stand man zu diesem Zeitpunkt ohne Bass und zweite Gitarre da. Und da Mirko Endres musikalisch in eine andere Richtung tendierte, verließ auch dieser die Band. Für die zwei Übriggebliebenen gestaltete sich die Suche nach neuen „Mitbangern“ als sehr schwierig. Man inserierte zwar fleißig in allen möglichen Magazinen, doch schien es Niemanden zu geben, der sich völlig dem Thrashmetal ausliefern wollte. Als Ewald und Steffen dann nach über einem Jahr z (...) Mehr anzeigenu zweit schon kurz vor dem Aufgeben standen, war den beiden das Glück doch noch hold. Und so wurde im Juni 2000 Stefan Hofmann an den Bass gestellt. Vier Wochen später stieß Michael Lehnard an der zweiten Klampfe hinzu. Im September des gleichen Jahres vervollständigte sich das Lineup dann durch Bacchus am Mikro.

Im März 2001 ging der erste Auftritt im Juz Neustadt/Saale vor über 400 Zuschauern über die Bühne. Hatred schlugen ein wie eine Bombe. Die Anwesenden kannten die Songs nicht (90% des Sets sind Eigenkompositionen) und trotzdem kam es gleich von Anfang an zu Pogo und Stagediving. Danach sammelte man Erfahrung auf vielen kleineren und größeren Veranstaltungen. Doch die Heftigkeit mit der das Quintett agiert sprach sich schnell herum. Und so kam es schon bald zu größeren Gigs als Support von Onkel Tom, Tankard, Vendetta, Wizard und Chinchilla.

Das erste Demo: Fractured
Anfang November 2001 gab es einen Besetzungswechsel zu vermelden. Michael Lehnard ist nicht mehr bei der Band und wird durch Christian Münzner ersetzt. In dieser Konstellation spielte man nur 20 Gigs, da sich bald herausstellte, dass Christian Münzner andere musikalische Vorstellungen hatte, die eher in die Deathmetal-Ecke gingen und nicht zu Hatred passten. So trennte man sich im April 2002 einvernehmlich. Innerhalb einer Woche fand sich aber schon im Amerikaner Frederick Melott ein Ersatz. Im August 2002 kam dann die erste Demo-CD "Fractured" auf den Markt, welche eindrucksvoll beweist, dass guter, klischeefreier Metal auch aus Franken kommen kann.

Die Reaktionen darauf waren mehr als nur wohlwollend. So durfte sogar ein Beitrag zur „Metal Crusade“ CD-Reihe der Zeitschrift „Heavy, oder was!?“, in deren Juli-Ausgabe 03 beigesteuert werden. Des Weiteren folgten seitdem noch Auftritte mit so illustren Bands wie Testament, Annihilator, Doro, Holy Moses etc.

Hatred goes full-length: Soulless
Durch diese ersten Erfolge war klar: Ne komplette CD muss her! Und diese sollte dann auch im April/Mai 2004 in den Dorian Gray Studios in Eichenau bei München unter Regie von Gerhardt „Anyway“ Wölfle (u.a. Paradise Lost, Running Wild, PC 69, Donots) eingetütet werden. Innerhalb von zwei Wochen nahmen Hatred den ersten full-length-Rundumschlag namens „Soulless“ auf.

Direkt nach Ende der Studiozeit kommt die Band nicht einmal zum Verschnaufen und dreht gleich noch zum Song „Betrayal“ einen professionellen Videoclip in den Frankfurter RTL-Studios ab. Leider wird das Teil nie wirklich einer breiteren Masse gezeigt. Trotz solcher Rückschläge läuft die Promotion-Maschine der Hatreds richtig rund! Im Jahr 2005 spielt sich der Fünfer den Arsch ab. Die Mannen um Sänger Bacchus kommen nach Berlin, Kiel, München, Freiburg, ergattern sogar einen Slot auf dem Metalcamp in Slowenien und spielen als direkte Vorband von Six Feet Under und Ektomorf auf dem Burning Fall Festival in Lichtenfels sowie Einzelschows mit Destruction und Sodom. Hatred landen auf dem Rock Hard / Simevil Sampler und beinahe gelingt auch durch ein Internet-Voting die Teilnahme am Rock Hard Festival. Nur den Kumpels von Abandoned müssen sich die Schweinfurter schließlich doch geschlagen geben.

Risse im Bandgefüge
Bacchus, Evil Ewald und Co. sind zum Ende des Jahres 2005 beinahe da angekommen, wo sie schon immer sein wollten, stehen an der Spitze des Underground-Metal, kurz vor einem Plattendeal. Was fehlt wäre nur noch ein Album, um beweisen zu können, dass „Fractured“ und „Soulless“ keine Eintagsfliegen waren. Doch dazu kommt es in den nächsten zwei Jahren erst einmal nicht. Vor Hatred stehen bis zum Drittwerk „Madhouse Symphonies“ ganze zwei Jahre Durststrecke, in denen die Band beinahe ganz auseinander bricht.

Angekündigt wird ein Nachfolger von „Soulless“ für den Herbst 2006. Doch schon im Januar kommt die erste Hiobsbotschaft: Basser Stefan Hofmann verlässt die Combo nach sechs Jahren Zugehörigkeit, da ihm der Spaß an der Musik verloren ging und ihm das Ganze zu professionell geworden war. Schon nach einem Monat intensiver Suche steht allerdings Nachfolger Hudson auf der Matte und ermosht sich seinen Platz. Hatred nehmen kurze Zeit später also wieder volle Fahrt auf, können einen zweiten Festivalslot fürs Metalcamp ergattern und stehen genau da, wo sie im Jahr 2005 aufgehört haben. Im Mai folgt aber der zweite dicke Brocken innerhalb kürzester Zeit. Gitarrist Frederick Melott verlässt ebenfalls die Schweinfurter, zieht wieder zurück nach Amerika. Hatred sind damit vor dem wichtigsten Sommer der Karriere erneut eine Rumpftruppe, denn für ihn findet sich nicht sofort ein passender Ersatz. Bacchus und Evil Ewald versuchen trotzdem die Band weiter zu pushen, stampfen innerhalb kürzester Zeit das Festival „Queens of Metal“ aus dem Boden. Sie bringen durch ihre Kontakte, die sie über Hatred gesammelt haben, bereits im Premierenjahr Bands wie Unleashed, Morgana Lefay und Communic als Headliner an den Start.

Hatred zocken ebenfalls dort auf, rocken die Meute, auch wenn die Musiker für sich nicht mehr die alte Message eines zusammenhaltenden und starken Metal-Haufens transportieren können. Der Gitarrenposten bleibt vakant, ein zweites Album scheint in weite ferne gerückt.

Für den Slot auf dem Metalcamp will sich zudem partout kein Gitarrist finden, der zumindest ersatzweise das Ding mit Hatred über die Bühne bringt. Gerade einmal zwei Wochen vorher und nach unzähligen Telefonaten stoßen Bacchus und Co. dann aber auf Frank Schmauser, der sich zuvor bei den Melodic-Hardrockern Darken und der Metal-Coverband Detox als Klampfer verdingt hat. Er sagt nach anfänglichen Bedenken zu, Hatred erst einmal aufs Metalcamp zu begleiten. Der Gig dort wird allerdings nicht der Letzte sein, den er mit den Schweinfurtern spielt. Denn die Reise nach Slowenien schweißt die fünf Musiker zu einer Band zusammen. Schon im August 2006 können Hatred auf ihrer Homepage vermelden, dass sie wieder komplett sind. Die Besetzung lautet nun: Bacchus (Gesang), Frank (Gitarre), Beff (Gitarre), Hudson (Bass) und Evil Ewald (Schlagzeug). Das Bandgefüge scheint wieder intakt, ein neues Album wird fürs Frühjahr 2007 angekündigt, dazu eine Tour mit den Bands Cripper und Spectre Dragon. Hatred machen sich an die Arbeit. Doch erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt.
Das Zweitwerk “Madhouse Symphonies”
Zum Tourauftakt des „Triple Thrash Treats“ im März 2007 ist der Albumrelease für den Soulless-Nachfolger bereits in den Herbst verschoben worden. Schon in der Songwritingphase sind Probleme aufgetreten, da Klampfer Beff sich nun in der heißen Phase für seinen Techniker befindet. Durch zahlreiche Prüfungen und viel Lernstress kann er kaum zu Proben erscheinen und spielt selbst auf der Tour mit Cripper und Spectre Dragon nur einen Bruchteil der Gigs, wird da von Martin Köth an der Gitarre vertreten. Summa Summarum haben Hatred zu diesem Zeitpunkt kaum mehr als drei neue Songs fertig stellen können, die nicht einmal live zum Einsatz kommen. Im Sommer verschlechtert sich die Situation erneut. Beff kündigt an nun bis in den Dezember bei keinem Gig und keiner Probe mehr anwesend sein zu können, da er seine Schule zu Ende bringen muss. Während dieser Zeit wird er erneut von Martin Köth umfangreich vertreten. Wann es ein neues Hatred-Album gibt, steht allerdings spätestens jetzt in den Sternen.

Bis in den Dezember tut sich demzufolge nichts, die Bandmitglieder lenken ihre Interessen ins Private. Wirklich an neuem Material gezockt wird kaum. Im Herbst ändert sich die Situation aber plötzlich. Der lange ersehnte Umzug in einen neuen Proberaum nach Bamberg klappt mit viel Glück und Frank schleppt einen ganzen Sack voll neuer Songs mit an. Alle erklären sich bereit es nun doch zu versuchen, das Zweitwerk in Angriff zu nehmen. Da aber Beff bis Dezember de facto keine Zeit hat, wird kurzerhand Martin Köth vom Live-Ersatz auch zum Probe-Ersatz gemacht. Fortan treffen sich Hatred kontinuierlich einmal die Woche und stellen bis zum Jahresende ganze zwölf neue Tracks fertig. Selbst als Beff im Februar 2008 die Band - wie zu erwarten war - aus beruflichen Gründen in letzter Konsequenz doch verlässt, ist das kein Rückschlag. Denn lange müssen Bacchus und Co. nicht für einen vollwertigen Nachfolger suchen. Martin Köth übernimmt im März seinen Posten. Im April mieten sich Hatred schließlich im Studio von Mischertalent Michl Kropp in Stübig bei Bamberg ein und bringen den Soulless Nachfolger „Madhouse Symphonies“ in nur zwei Monaten zum Abschluss. Andy Classen veredelt die Scheibe noch im Mastering. Im Sommer 2008 findet die vierjährige Durststrecke der Thrasher nun endlich ihr Ende. Eine erneuter „Triple Thrash Treat“ wird im Herbst und Winter gespielt, Festivalslots auf dem „Queens of Metal“, dem „Way of Darkness“ und dem „Kaltenbach Open Air“ in Österreich kommen dazu. Im September ernten Hatred schließlich die Früchte ihrer jahrelangen Arbeit. Das etablierte deutsche Label Twilight-Vertrieb nimmt die Franken für zwei Alben unter Vertrag und die fünf Jungs gewinnen einen Slot auf dem berühmten Dubai Desert Rock, können im März 2009 die Bühne mit Motörhead, Arch Enemy und Opeth teilen.
01/2009 Weniger anzeigen

Line-up

Daniel

Schlagzeuger

Matthias Mauer

Sänger

Flip

Schlagzeuger

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