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Verdopplung in den letzten drei Monaten

20.000 KI-generierte Tracks werden täglich auf Deezer hochgeladen

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 24.04.2025

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20.000 KI-generierte Tracks werden täglich auf Deezer hochgeladen

© Deezer

Dem französischen Streaminganbieter zufolge sind inzwischen rund 18 Prozent der täglich hochgeladenen Tracks vollständig KI-generiert. Dabei setzt sich der Anbieter für die Erkennung und Entfernung KI-generierter Inhalte ein.

Im Januar 2025 führte Deezer ein KI-Erkennungstool ein, nachdem im Dezember zwei Patentanträge für diese Technologie eingereicht wurden. Damals sollen rund 10.000 (ca. 10 Prozent) der täglich auf Deezer hochgeladenen Tracks vollständig KI-generiert gewesen sein.

Tendenz steigend

Mittlerweile hat sich die Anzahl der KI-generierten Tracks auf rund 20.000 Tracks verdoppelt, wie Deezer erklärt. Der Anteil stieg innerhalb der letzten drei Monate von 10 auf 18 Prozent.

Laut Aurelien Herault, Chief Innovation Officer bei Deezer, gäbe es keine Anzeichen dafür, dass sich die Entwicklung verlangsamt. Mithilfe seines KI-Erkennungstools sei das Unternehmen aber in der Lage, vollständig KI-generierte Titel aus den algorithmischen Empfehlungen herauszufiltern.

Deezer setzt auf die Erkennung "minderwertiger" Inhalte

Das Erkennungstool von Deezer identifiziert KI-generierte Musik von Generatoren wie Suno und Udio, die wegen nicht genehmigtem Training mit urheberrechtlich geschützter Musik von den Major Labels und von der GEMA verklagt werden.

Deezer-Geschäftsführer Alexis Lanternier erklärte im Januar bei der Verkündung der Pläne:

"Generative KI hat das Potenzial, das Musikschaffen und den Musikkonsum positiv zu beeinflussen, aber ihr Einsatz muss von Verantwortung und Sorgfalt geleitet sein, um die Rechte und Einnahmen von Künstlern und Songwritern zu schützen."

An vielen Fronten aktiv

Neben dem Erkennungstool führte Deezer bereits im Jahr 2023 zusammen mit der Universal Music Group ein "künstlerzentriertes" Vergütungsmodell ein, das darauf abzielt, Künstler mit einer großen Fangemeinde zu belohnen und vermeintlich minderwertige Inhalte zu verhindern. Diesem Vorbild folgten Warner und die Indie-Lizenzierungsorganisation Merlin.

Im März des vergangenen Jahres gab Deezer bekannt, dass nach der Einführung des künstlerzentrierten Modells 26 Mio. "nutzlose" Titel von der Plattform gelöscht wurden.

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