Rekordzahlen
BMG: zweistelliges Wachstum von Umsatz und Gewinn im 1. Halbjahr 2024
Thomas Coesfeld, CEO von BMG. © Bertelsmann
Als Gründe für das Wachstum nennt BMG starke Leistungen sowohl im Musikverlagsbereich als auch bei Musikaufnahmen.
Finanzielle Kennzahlen
Der Umsatz von BMG stieg im 1. Halbjahr 2024 um 11,1 Prozent auf 459 Millionen Euro, im Vergleich zu den 414 Millionen Euro im H1 2023. Das organische Umsatzwachstum wurde durch starkes Wachstum in den digitalen Bereichen angetrieben und betrug 12,5 Prozent. Der Anteil des digitalen Geschäfts am Gesamtumsatz erhöhte sich dementsprechend von 63 Prozent auf 69 Prozent.
BMG verzeichnete darüber hinaus einen Gewinnsprung. Das bereinigte operative EBITDA wuchs um 35,5 Prozent von 90 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2023 auf 122 Millionen Euro im 1. Halbjahr 2024. Die EBITDA-Marge erhöhte sich dabei auf 26,5 Prozent. Im 1. Halbjahr 2023 lag dieser Wert noch bei 21,7 Prozent.
Wichtige Investitionen
Im Rahmen der Bertelsmann-Boost-Strategie erwarb BMG im H1 2024 zehn Musikkataloge, wodurch sich die Gesamtinvestitionen seit 2021 nun auf rund 900 Millionen Euro belaufen.
Die Musikabteilung nahm bekannte Künstler und Songwriter im Bereich Aufnahmen unter Vertrag, darunter Mustard, YG, New Kids on the Block und The Script und schloss zudem im Verlagsbereich Verträge mit dem Cirque du Soleil, KT Tunstall und Tyron Hapi.
Musikaufnahmen und Verlagsbereich
Im Bereich Musikaufnahmen erzielte BMG Erfolge mit Veröffentlichungen von Jelly Roll, Lainey Wilson, Bruce Dickinson (Iron Maiden), Everything Everything, Sum 41, Crowded House, Pepe, Paco de Lucía, Lenny Kravitz und Kylie Minogue.
Im Verlagsbereich waren u.a. Veröffentlichungen von Pashanim, Frank Turner, Bring Me The Horizon und Cody Johnson erfolgreich.
Eminems Hit Single "Houdini", an der BMG einen großen Anteil hat, und Beyonces Album "Cowboy Carter", an dem BMG Songwriter beteiligt waren, konnten ebenfalls große Erfolge erzielen.
Zudem wurde die Coverversion des Pitbull Songs "Give Me Everything", die in der dritten Staffel der Netflix Serie "Bridgerton" zu hören ist, ein viraler Hit.
Reorganisation und Partnerschaft mit der TUM School of Management
Um besser auf die wandelnden Bedürfnisse seiner Künstler einzugehen, hat BMG die Investitionen in Technologien für den digitalen Vertrieb, die Monetarisierung von Musik, die Einziehung von Tantiemen und Dienstleistungen sowie die Lizenzierung von Musik an Medienkunden weiter erhöht.
Außerdem ging BMG im H1 2024 eine Partnerschaft mit dem GenAI Lab der TUM School of Management ein, um mit generativer KI die Erstellung und Performance von Marketingmaterialien zu optimieren.
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