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Musikalische Jahresbilanz 

Chartmetric Jahresrückblick: Hip-Hop und Latin Music boomen, Bruno Mars an der Spitze

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 22.01.2025

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Chartmetric Jahresrückblick: Hip-Hop und Latin Music boomen, Bruno Mars an der Spitze

© Antoni Shkraba production via Pexels

Es ist die zweite Ausgabe des Chartmetric Year in Music, das die Musiktrends des vergangenen Jahres einfangen soll. Eines der Highlights ist zweifelsohne das rekordverdächtige Comeback von Bruno Mars. Während das Pop-Genre nicht nur dank Mars boomte und Hip-Hop besonders hierzulande auf viel Beliebtheit stieß, schaffte es auch Latin-Pop in die Trends.

Das Chartmetric Year in Music 2024 bietet nicht nur eine ausführliche Übersicht über die beliebtesten Songs und Künstler*innen, sondern gewährt auch Einblicke in die Trends verschiedener Länder, die demografische Zusammensetzung der Top-Artists und vieles mehr.

Die USA dominieren

Die Statistiken erfasste Daten von über elf Millionen Künstler*innen. Die USA dominieren ganz klar: 32% aller erfassten Artists kommen aus den Vereinigten Staaten, in den Top 100 machen US-Amerikaner sogar mehr als die Hälfte aus.

Deutschland liegt nach Großbritannien und Frankreich auf Platz 4. Nach bekannten französischen Musiker*innen wie David Guetta, die es schon seit Jahren weltweit an die Spitze der Charts schaffen, zogen im vergangenen Jahr auch Newcomer nach. Besonders die Band L'Imperatrice und das Duo Polo & Pan gewannen 2024 international an Popularität.

Im Geschlechtervergleich

Bei der Geschlechterzusammensetzung der Artists sind Männer mit einem Anteil von über 70% ganz klar vorne.

Obwohl sie nicht weniger erfolgreich sind, machen Frauen nur 24% der erfassten Künstler*innen aus. Transgender, Nicht-Binäre und andere kommen gemeinsam gerade einmal auf 2,3%. Auch innerhalb der Top 100 sind über 50 Artists männlich.

Das Genre mit den meisten Songs

Das Chartmetric Year in Music 2024 gibt außerdem einen Überblick darüber, welche Genres letztes Jahr die meisten Songs hervorbrachten.

Hier steht Hip-Hop an erster Stelle. Über eine Millionen der von Chartmetric erfassten Songs lassen sich diesem Genre zuordnen. Auf Platz zwei und drei stehen Dance und Alternative.

Hip-Hop auch beliebt in Deutschland

Der Chartmetric Rückblick auf 2024 zeigt, dass hierzulande besonders Hip-Hop gehört wurde. Neun von zehn der meistgestreamten Künstler*innen fallen unter dieses Genre. Bis auf den US-Amerikaner Eminem stammen sogar alle aus Deutschland.

Die Sängerin Ayliva belegt als einzige Frau in den deutschen Top 10 den ersten Platz. 

Bei der Beurteilung dieser Zahlen muss beachtet werden, dass diese Angaben auf der Anzahl von YouTube-Streams basieren und weder Streamingzahlen anderer Plattformen, noch Verkäufe berücksichtigen.

Plattform-Unterschiede

Vor diesem Hintergrund ist es interessant zu betrachten, welche Unterschiede zwischen verschiedenen Plattformen bestehen. Dies wird besonders anhand der Top-Songs deutlich, die zwischen den Plattformen leicht variieren.

Während manche der beliebtesten Songs sowohl in den Radio- und Spotify Top 10 zu finden sind, landet bei TikTok neben neuen Songs mit "Forever Young" von Alphaville sogar ein Song der 1980er Jahre auf Platz 9.

Im Vergleich zu Radio, Spotify und TikTok sind die YouTube Top 10 mit Songs wie "Aaj Ki Raat" (Madhubanti Bagchi, Divya Kumar und Sachin Jigar) oder "Si Antes Te Hubiera Conocido" (Karol G) deutlich internationaler.

Das große Bruno Mars Comeback

Ein Künstler, der letztes Jahr ebenfalls Erfolg feiern konnte, war Bruno Mars. Von Platz 15 der Top-Chartmetric-Artists im Jahr 2023 kletterte der US-Amerikaner 2024 auf den ersten Platz.

Als Spitzenreiter rangiert Bruno Mars sogar vor Taylor Swift, und das trotz des riesigen Erfolgs ihres Albums "The Tortured Poets Department", das auch hierzulande die Jahrescharts dominierte.

Verantwortlich dafür sind die zwei Mega-Hits, die Bruno Mars im letzten Jahr veröffentlichte. Sein mit Lady Gaga veröffentlichter Song "Die With A Smile" brach Streaming-Rekorde. Auch das im Oktober erschienene Feature mit K-Pop-Star Rosé "APT" erreichte schon in der ersten Woche 100 Millionen Streams.

Die beiden Hits ließen nicht nur Bruno Mars, sondern auch beide Sängerinnen strahlen. So schaffte Lady Gaga es von Platz 24 auf Platz 6 – Rosé katapultierte sich von Platz 120 auf Platz 4.

Eine weitere Überfliegerin 

Neben Lady Gaga und Rosé war auch Sabrina Carpenter im vergangenen Jahr stark im Trend. Dass ihr Song "Espresso" es auf den ersten Platz in den Chartmetric Spotify Top 10 schaffte, spiegelt sich auch im Zuwachs ihrer monatlichen Hörer*innen auf der Plattform wieder.

Während es im Januar 2024 noch 35,4 Millionen waren, stieg die Zahl bis Oktober auf über 85 Millionen.

Aufstieg des Latin-Pop

Karol G vertritt als Latin-Pop-Sängerin ein Genre, das im vergangenen Jahr an Popularität gewann. Bad Bunny dominierte das Genre mit über 70 Millionen monatlichen Spotify-Hörer*innen.

Hinter ihm rangiert Shakira, die 60,9 Millionen monatliche Hörer*innen auf der Streaming-Plattform verzeichnen konnte, dicht gefolgt von J. Balvin mit 57,9 Millionen monatlichen Hörer*innen.

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