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Familienzuwachs und positive Gesamtbilanz

Frühjahrstagung in Frankfurt: LiveKomm fordert die Förderung von kleinen Clubkonzerten

News von Markus Biedermann
veröffentlicht am 22.04.2015

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Frühjahrstagung in Frankfurt: LiveKomm fordert die Förderung von kleinen Clubkonzerten

LiveKomm Fruehjahrstagung in Frankfurt. © Quelle: LiveKomm

Die Live Musik Kommission, der Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (kurz LiveKomm), blickt auf ein erfolgreiches und intensives Frühjahrstreffen in Frankfurt zurück. Die Mitglieder kamen am 15. April im Tanzhaus West zusammen, um Informationen zu aktuellen Projekten auszutauschen.

Gleich zu Beginn der öffentlichen Vorstandsklausur sorgten die Vertreter des Regionalnetzwerks Clubkollektiv Stuttgart für die Überraschung: Vorstandsmitglied Manuel Klink und Geschäftsführer Peter James präsentierten dem LiveKomm-Vorstand ihren ausgefüllten Mitgliedsantrag!

Zuwachs auf 380 Mitglieder

„Es freut uns sehr, dass das Clubkollektiv Stuttgart nun auch dem größten Clubverband des uns bekannten Universums beiwohnt“, scherzte Magnus Hecht [Interview], der stellvertretende Vorsitzende der LiveKomm. „Mit den 16 neuen Mitgliedern in Stuttgart steigt die Anzahl der im Verband vertretenen Clubs auf 380 Mitglieder.“

Walter Ercolino (Vorstand/Sprecher Club Kollektiv Stuttgart): „Clubs und Live-Spielstätten sind ein unverzichtbarer Faktor im Kulturleben unserer Landeshauptstadt. Wir freuen uns mit der LiveKomm einen erfahrenen Partner gewonnen zu haben, der uns nachhaltig dabei unterstützen wird, Live-Clubs weiter in den Fokus der Stuttgarter Kulturlandschaft zu rücken."

Schwellenförderung würde viel helfen

Am 16. April diskutierte Karsten Schölermann zusammen mit Wolfgang Weyand (DOMUS), Wolf-D. Soelpe (Rechtsanwalt), Micki Meuser (Defkom, Deutscher Komponistenverband) und Götz Schneider-Rothaar (IAEL) auf dem Panel des Musikbiz-Summit im Rahmen der Musikmesse Frankfurt zum Thema „Die angemessene Vergütung im digitalen Zeitalter“.

Zusammen versuchte man möglich Lösungsansätze zu formulieren und kam zum Fazit, dass es niemanden helfe, wenn sich Künstler und Clubbetreiber gegenüber stünden. Nur gemeinsam ließen sich Forderungen für angemessene Vergütungen erkämpfen.

So würde beispielsweise schon eine Schwellenförderung von gerade mal 100€ bei Clubkonzerten mit weniger als 50 Zuschauern helfen, um die anfallenden Grundkosten (zum Beispiel Kassierer, GEMA, KSK und Catering) zu decken und den Musikern einen fairen Türdeal ermöglichen zu können, so Schölermann.

LiveKomm und Backstage PRO kooperieren: Weitere Infos dazu hier

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Backstage PRO

Das Profinetzwerk für die Musikszene

Live Musik Kommission (LiveKomm)

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