Trotzdem erfreulich
Jetzt 100 Euro: Kulturpass für 18-Jährige wird weitergeführt, aber reduziert
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Der KulturPass war im Juni 2023 gestartet und umfasste ein einmaliges Budget von 200 Euro für die Generation der im Jahr 2005 geborenen Jugendlichen, die im vergangenen Jahr 18 Jahre alt wurden. Notwendig war dafür die Registrierung, wodurch das Budget in der dazugehörigen Kulturpass-App freigeschaltet wurde.
Für den Jahrgang der 2005 Geborenen steht fest, dass sie bis zum Ende des Jahres 2024 das verbliebene Budget nutzen können, was allerdings auch von Anfang an so angekündigt worden war. Voraussetzung ist, dass sie das Budget im vergangenen Jahr freigeschaltet haben, denn eine Neuregistrierung ist nicht mehr möglich.
Reduktion für den Jahrgang 2006
Für den Jahrgang 2006, also diejenigen Jugendlichen, die 2024 18 Jahre alt werden, stehen nicht mehr 200, sondern nur noch 100 Euro zur Verfügung. Darauf hat sich die Ampel-Koalition bei den Haushaltsverhandlungen geeinigt. Die Registrierung ist ab dem 1. März 2024 möglich. Der Bundestag muss noch zustimmen.
Die Jugendlichen können das Geld nach erfolgter Registrierung für den Besuch registrierter Kulturstätten und etwa für Veranstaltungen wie Konzerte, Theater- und Kinovorstellungen oder Museumsbesuche frei nutzen. Ebenfalls möglich ist der Kauf von Tonträgern, Büchern oder Musikinstrumenten.
"Sehr erfreuliche Nachricht"
Kulturstaatsministerin Claudia Roth bewertet die Einigung trotz der Kürzung positiv und sprach von einer "wichtigen und sehr erfreulichen Nachricht für die Kultur wie auch für die jungen Menschen". Weiter erklärte sie:
"Die Fortführung des Kulturpasses für nun alle 2006 Geborenen war für alle Beteiligten angesichts der allgemeinen Haushaltslage eine große Kraftanstrengung."
Wofür wird das Geld ausgegeben?
In einer vorläufigen Bilanz verwies Roth darauf, dass die Jugendliche mit dem Geld des Kulturpasses 500.000 Bücher, fast 250.000 Kinokarten, 100.000 Konzerttickets und 5.000 Musikinstrumente erworben hätten.
Kein Wunder, dass die Bilanz vonseiten der betroffenen Branchen wie Kino, Veranstaltungswirtschaft , Musikwirtschaft und Buchhandel positiv ausfällt.
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