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Streaming-Boom und Wachstum des Musikverlags

Sony steigert Umsatz und Gewinn im 2. Quartal 2024 und hebt Prognose an

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 15.08.2024

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Sony steigert Umsatz und Gewinn im 2. Quartal 2024 und hebt Prognose an

Sony Head Office (2023). © Sony Music

Im zweiten Quartal 2024 erzielte Sony Music einen deutlichen Umsatzanstieg von 22,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, der durch starkes Streaming-Wachstum, ein starkes Musikverlagsgeschäft und günstige Wechselkurse angetrieben wurde. Als Folge hob das Unternehmen seine Jahresprognose an.

Der Gesamtumsatz des Musikgeschäfts liegt in 2. Quartal bei 2,97 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 22,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. 

Schwierige Abgrenzung

Diese Umsätze umfassen jedoch nicht nur das Kerngeschäft von Sony Music, das sich auf den Verkauf von Tonträgern und das Musikverlagswesen konzentriert, sondern auch Einnahmen aus der Kategorie "Visuelle Medien und Plattformen", berichtet Digital Music News. 

Dazu zählen unter anderem Mobile Gaming und andere musiknahe Dienstleistungen, die nicht direkt mit dem klassischen Musikgeschäft in Verbindung stehen.

Wachstum bei Recorded Music

Betrachtet man nur die Umsätze aus Musikaufnahmen (Recorded Music) und dem Verlagsgeschäft, so erzielte Sony Music in diesem Quartal Einnahmen von 2,70 Milliarden US-Dollar.

Dies entspricht einem Anstieg von 26,5 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2023 und einem Zuwachs von 6,8 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2024. 

Streaming wächst weiter

Verantwortlich dafür ist starkes Wachstum des Streaming-Bereichs. Der Umsatz aus Streaming-Diensten stieg im Vergleich zum Vorquartal um 6,8 Prozent und im Jahresvergleich sogar um 19,3 Prozent auf 1,34 Milliarden US-Dollar. 

Insgesamt wuchs der Streaming-Bereich um 28 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 35,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

Rückgang bei Schallplatten und CDs

Die Einnahmen aus dem Verkauf von Vinyl und CDs beliefen sich auf 160,69 Millionen US-Dollar, ein Rückgang von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorquartal und 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Einnahmen durch Lizenzen und Merchandising stiegen im Quartal um 22,8 Prozent und verzeichneten im Jahresvergleich einen bemerkenswerten Anstieg von 80,8 Prozent. 

Zu den umsatzstärksten Alben von Sony Music im Quartal gehörten unter anderem "Cowboy Carter" von Beyoncé, "We Don't Trust You" von Future, "SOS" von Metro Boomin und SZA, "Utopia" von Travis Scott und "Getting Old" von Luke Combs. 

Prognose angehoben

Auf der Verlagsseite erzielte Sony Music Publishing mit seinen 6,24 Millionen eigenen und verwalteten Werken im zweiten Quartal einen Umsatz von 658,72 Millionen US-Dollar – ein Wachstum von 28,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Insgesamt stieg das bereinigte EBITDA (Gewinn) von Sony Music um 29,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 733,93 Millionen US-Dollar. Aufgrund dieser positiven Entwicklung hob das Unternehmen seine Prognose für das Geschäftsjahr um etwa 3 Prozent auf 11,86 Milliarden Dollar an.

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