Empfehlungen leichter verbreiten
Spotify erweitert soziale Funktionen: Mehr Wege zum Teilen von Musik
Musik teilen über WhatsApp-Status (2025). © Spotify
Mit den neuen Funktionen soll das Teilen von Musik über verschiedene Plattformen hinweg einfacher und direkter werden. Spotify möchte damit den Austausch zwischen Hörer*innen und ihren Netzwerken stärken.
Direktes Verschicken und Teilen
Mit "Messages on Spotify" können Nutzer*innen Songs, Podcasts und Hörbücher direkt in der App verschicken. Empfänger*innen können darauf reagieren und weitere Inhalte teilen. Alle geteilten Empfehlungen werden automatisch gespeichert, damit User später wieder darauf zugreifen können.
Spotify-Inhalte lassen sich ab sofort auch direkt im WhatsApp-Status teilen. Kontakte erhalten dabei eine kurze Hörprobe und können das Lied über den eingebetteten Link sofort finden.
In Instagram Storys werden künftig kurze Hörproben der geteilten Titel eingebaut. Über den Musik-Sticker gelangen Zuschauer*innen direkt auf Spotify. Außerdem lassen sich aktuell gehörte Songs in den "Instagram Notes" anzeigen. Die Funktion zeigt in Echtzeit, welche Musik gerade läuft und verknüpft sie mit den Profilen der Nutzer*innen.
Integration weiterer Netzwerke
Spotify erlaubt auch das Teilen von Inhalten über TikTok-Feeds und Direktnachrichten, Snapchat-Stories sowie Facebook-Posts. In allen Apps erscheint eine Vorschau mit Cover und einem Link, der direkt zu Spotify führt.
Auf Facebook wird es künftig möglich sein, geteilte Songs direkt in die persönliche Playlist der Lieblingslieder aufzunehmen.
Auf vielen Plattformen vertreten
Diese Neuerungen folgen der Ankündigung der Integration von Spotify in ChatGPT. Das Ziel des Streaming-Anbieters besteht offenkundig darin, auf möglichst vielen Plattform vertreten zu sein und zum Hauptanbieter der Integration von Musikempfehlungen zu werden.
Warum insbesondere die Integration in ChatGPT eine neue "semantische Ära" der Musik einläuten könnte, haben wir hier behandelt.
Allerdings haben diese Neuerungen auch noch einen anderen, weitaus profaneren Hintergrund. Da Spotify ständig die Preise erhöht, muss das Unternehmen die gestiegenen Preise irgendwie rechtfertigen.
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