Mehr Transparenz
Spotify kommt Forderungen nach vollständigen Credits mit der Einführung der "Song-DNA" nach
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© Fath via unsplash.com
Spotifys neue "Song-DNA" Funktion liefert detaillierte Informationen darüber, wer an der Entstehung einer Aufnahme beteiligt war, einschließlich der Musiker, Songwriter, Produzenten und dem Studiopersonal.
Zudem zeigt Song-DNA auch die im Song genutzen Samples an. Ebenso ist die Funktion in der Lage, Coverversionen anzuzeigen, zu denen ein Song inspiriert hat. Das ist ein wichtiger Schritt in Richtung Sichtbarkeit für Musikschaffende, die sonst eher im Hintergrund stehen.
Die "Song-DNA" soll bis Ende April flächendeckend eingeführt sein. Aktuell ist eine Beta-Version in der Spotify-App verfügbar.
Ein Zeichen für die Zukunft
PRO MUSIK, der Verband freier Musikschaffender zeigt sich zufrieden mit der Einführung der "Song-DNA". Der Verband hatte in der Vergangenheit vermehrt von Spotify die Nennung aller Mitwirkender an einem Werk gefordert. Jetzt sei der Streaming-Anbieter den Forderungen nachgekommen, so Nina Graf, Vorsitzende von PRO Musik:
"Es ist nicht der Umbruch im Musikstreamingsystem, aber wir freuen uns dennoch, dass endlich Bewegung hineinkommt. Die Umsetzung unserer Forderung zeigt, dass wir und unsere Mitglieder gehört werden. Die Abbildung aller Mitwirkenden war eine wichtige Forderung unseres Verbands."
Christopher Annen, ebenfalls Vorsitzender, hofft, dass sich Spotify auch in anderen Fragen bewegt:
"Jetzt erwarten wir, dass wir auch bei Fragen der Verteilungsgerechtigkeit im Streamingsystem und der Fragen um KI im Sinne unserer Mitglieder weiter kommen. Wir sind für Gespräche bereit."
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