KI auf dem Vormarsch
Timbaland wird strategischer Berater von KI-Musikdienst Suno
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© Albert Watson
Zur Partnerschaft sei es gekommen, nachdem Timbaland die Plattform selbst intensiv genutzt habe. Laut Suno wird der Produzent das Unternehmen in seiner neuen Funktion als strategischer Berater bei der Produktentwicklung und der strategischen Ausrichtung unterstützen. Ziel sei, dass neue generative Musikwerkzeuge die Bedürfnisse von Künstlern und Künstlerinnen erfüllen.
Partnerschaft wird gebührend gefeiert
Um die Zusammenarbeit zu feiern, wird Timbaland seine neueste Single "Love Again" exklusiv auf der Plattform vorstellen. Zudem wurde ein Remix-Wettbewerb angekündigt, an dem Nutzer und Nutzerinnen von Suno teilnehmen können. Feedback und eine Wertung gibt es dann durch Timbaland selbst.
Für die beiden am besten bewerteten Remixe gibt es Preise in Höhe von über 100.000 US-Dollar. Außerdem bestehe die Möglichkeit, dass die Gewinner-Remixe von Timbaland auf Streamingplattformen veröffentlicht werden.
Statements beider Partner
Timbaland hebt in seinem Statement hervor, welche Chancen sich aus der Partnerschaft ergeben:
"Wir haben durch die Bündelung unserer Kräfte die einmalige Gelegenheit, KI für die Künstlergemeinschaft zu nutzen und nicht umgekehrt. Wir nutzen diese Chance und werden Generationen von Künstlern die Möglichkeit geben, in diesem neuen Bereich erfolgreich zu sein."
Auch Suno-CEO Mikey Shulman zeigt sich zufrieden mit der Partnerschaft:
"Es ist eine Ehre, mit einer Legende wie Timbaland zusammenzuarbeiten. Wir bei Suno sind wirklich begeistert davon, neue Wege zu erforschen wie Fans mit ihren Lieblingskünstlern in Kontakt treten können."
Kontroverse Plattform
Mit Hilfe von Suno können Nutzer und Nutzerinnen, ähnlich wie bei Bildgeneratoren, Musikstücke durch Texteingaben innerhalb weniger Sekunden erstellen lassen.
Das Unternehmen ist in der Musikwelt nicht unumstritten. Vor kurzem wurde bekannt, dass die Major Labels Sony, Warner und Universal Klage gegen Suno und den ähnlichen Musikdienst Udio eingereicht haben, weil diese ihre KI-Modelle angeblich unbefugt mit urheberrechtlich geschützter Musik trainiert haben sollen.
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