Erweiterte Zusammenarbeit
Universal Music und Meta schließen neuen Lizenzvertrag ab – auch für WhatsApp
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© Brett Jordan via Unsplash
Eine wichtige und gänzlich neue Komponente des Vertrags zwischen Universal Music, Universal Music Publishing und Meta ist die Integration von WhatsApp in das Musiklizensierungssystem von Meta.
Durch die Vereinbarung wird es WhatsApp-Usern erstmals möglich sein, lizenzierte Musik von Universal Music direkt in der App zu teilen. Dadurch sollen neue Einnahmequellen für Künstler erschlossen werden.
Vorgehen gegen KI-Inhalte
Der Vertrag gilt zudem für die anderen Meta-Plattformen Facebook, Instagram, Messenger, Horizon und Threads.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Vereinbarung ist die Zusammenarbeit zwischen UMG und Meta, um gegen unautorisierte KI-generierte Inhalte vorzugehen.
Wie diese Zusammenarbeit im Detail aussehen wird, ist allerdings nicht bekannt, die offizielle Pressemitteilung spricht lediglich davon, dass Künstler und Songwriter geschützt und fair für ihre Arbeit entlohnt werden sollen.
Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen UMG und Meta
Die Partnerschaft zwischen UMG und Meta startete schon 2017. UMG war eines der ersten großen Unternehmen, das seine Musikrechte für Facebook zur Verfügung stellte.
2022 unterschrieben Meta und UMG einen Vertrag, der beinhaltete, dass Meta einen Teil der Werbeeinnahmen von Facebook-Videos, die länger als 60 Sekunden und von Nutzern erstellt sind, direkt an die Musikrechteinhaber weitergeben würde.
Hintergrund der Vereinbarung
Diese Vereinbarung kommt zwei Wochen nach der Veröffentlichung von UMGs Quartalsergebnissen, die einen Rückgang der werbebasierten Streaming-Einnahmen um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten.
Nach Angaben von Boyd Muir, CFO von UMG, war Grund für den Rückgang, dass Meta die Lizenzierung von Premium-Videos für Facebook von UMG eingestellt hatte, da diese bei den Nutzern weniger populär waren.
Die neue Vereinbarung soll diesen Verlust kompensieren und UMG-Künstlern neue Einnahmequellen eröffnen – beispielsweise durch Kurzvideos und die Erweiterung der Lizenzvereinbarung auf WhatsApp, wie MusicBusinessWorldwide berichtet.
Statements der Unternehmen
Wie wichtig die Zusammenarbeit gegen unautorisierte Inhalte ist, zeigt sich im Statement von Michael Nash, Chief Digital Officer von UMG, der erklärt:
"Wir freuen uns, dass Meta unsere künstlerzentrierte Vision teilt, menschliche Kreativität zu respektieren und Künstler und Songwriter fair zu entschädigen. Wir freuen uns darauf, weiterhin zusammenzuarbeiten, um gegen unautorisierte KI-generierte Inhalte vorzugehen, die Künstler und Songwriter beeinträchtigen könnten, so dass UMG deren Rechte sowohl jetzt als auch in Zukunft verteidigen kann."
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