Regeln für KI
US-Kongress: Neuer Entwurf des "NO FAKES" Acts soll Deepfakes bekämpfen
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Im ganzen Wortlaut heißt das geplante Gesetz "Nurture Originals, Foster Art, and Keep Entertainment Safe Act", ist aber bereits jetzt unter der Abkürzung "NO FAKES Act" bekannt.
Der Gesetzentwurf gleicht in vielen Punkten der ursprünglichen Vorlage aus dem letzten Jahr, die aus Zeitgründen nicht mehr verabschiedet wurde.
Für die Musikindustrie ist dieser Gesetzentwurf in höchstem Maß relevant, da Labels und Künstler sich mit einer unüberschaubaren Zahl von Deepfakes konfrontiert sehen. So hat Sony Music jüngst erklärt, den Kampf gegen solche Inhalte zu verstärken.
Maßnahmen gegen Deepfakes
Einzelpersonen und Unternehmen sollen durch die geplanten Verordnung haftbar gemacht werden, wenn sie illegal, also ohne Einverständnis oder Genehmigung einer Person, digitale Imitationen derer Bilder oder Stimme veröffentlichen.
Für Online-Plattformen gilt dasselbe, sofern sie von der fehlenden Genehmigung wissen und nicht gegen die geteilten Inhalte vorgehen. Sie erhalten jedoch Immunität, wenn sie unerlaubte Deepfakes zeitnah löschen und die Person, die Beschwerde eingereicht hat, darüber informieren.
Der Gesetzentwurf sieht gewisse Ausnahmen für Satire und Berichterstattung vor.
Unterstützung auch aus anderen Branchen
Neben der Musikindustrie sprechen sich auch etliche Tech-Unternehmen für die Umsetzung des NO FAKES Act aus. Dazu gehören beispielsweise Google, Amazon und Adobe. Die Musikindustrie bestärkt das neue Gesetz bereits seit der ersten Einführung in den Kongress im Sommer 2024.
Der NO FAKES Act wird von einer Koalition aus republikanischen und demokratischen Abgeordneten und Senatoren unterstützt. Die beiden Kammern müssen nun über die Umsetzung des Entwurfs entscheiden.
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