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Erneutes Signal

Verbände fordern bessere Rahmenbedingungen für die Musikwirtschaft

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 03.04.2025

musikwirtschaft musikbusiness kulturpolitik

Verbände fordern bessere Rahmenbedingungen für die Musikwirtschaft

© Maxwell Hunt

Der Deutsche Musikrat und das Forum Musikwirtschaft fordern von der neuen Bundesregierung wirkungsvolle Rahmenbedingungen und Maßnahmen zur Stärkung der Musikwirtschaft.

Die November 2024 veröffentlichte Studie "Musikwirtschaft in Deutschland 2024" zeigt zwar eine stetig wachsende Musikwirtschaft, aber auch eine schwierige Lage für viele Musikschaffende.

Aufgrund der hohen Steigerung der Produktionskosten, die durchschnittlich bei 45 Prozent liegt, stünden viele Künstler und Wirtschaftsbetriebe unter Existenzdruck. Zudem sei für viele Veranstalter Investitionen in künstlerische Aufbauarbeit "kaum noch tragbar".

Forderung nach mehr Unterstützung

Beide Verbände fordern:

  • Musikwirtschafts-Unternehmen und -Projekte darin zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt zu behaupten und zu verbessern, etwa durch die Sicherstellung eines verlässlichen Rechtsrahmens, auch mit Blick auf Künstliche Intelligenz, der die Rechteverwertung im Sinne der Kreativen und ihrer Partner schützt und den Unternehmen Investitionssicherheit garantiert, aber auch durch die gezielte öffentliche Förderung von Newcomer:innen sowie in den Bereichen Digitalisierung und Export.
  • Eine reduzierte Besteuerung von Kulturgütern sicherzustellen und die hierzu bestehenden Regelungen zu harmonisieren.
  • Die Künstlersozialkassen-Sätze nach der letzten Erhöhung 2024 zu stabilisieren.
  • Kuratierte Musikclubs, vom Bundestag bereits grundsätzlich als Kulturorte anerkannt, zu unterstützen und zu schützen, etwa durch die Stärkung eines Kultur-affinen Gewerbemietrechts und die Anpassung der Baunutzungsverodnung für die Gleichstellung von Musikclubs und Kulturorten bezüglich der TA Lärm.
  • Eine Novelle des Arbeitszeitgesetzes gemäß der europarechtskonformen Ausweitung der Tages- und Wochenarbeitszeit voranzubringen, wie sie in Österreich bereits praktiziert wird.

Nicht das erste Mal

Bereits im September 2024 hat das FMW ein Positionspapier mit elf zentralen Forderungen veröffentlicht, mit dem die Bundesregierung die Musikwirtschaft stärken soll.

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