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Neue Regulierungen

YouTube aktualisiert Datenschutzrichtlinien, um gegen Deepfakes vorzugehen

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 10.07.2024

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YouTube aktualisiert Datenschutzrichtlinien, um gegen Deepfakes vorzugehen

© Souvik Banerjee via unsplash.com

Um gegen Deepfakes vorzugehen, hat YouTube seine Datenschutzrichtlinien aktualisiert. Die Plattform will KI-erzeugte Inhalte, die berühmte Persönlichkeiten imitieren, unter bestimmten Voraussetzungen entfernen.

Die Änderung ermöglicht es Personen, Inhalte zu melden, wenn sie durch KI hergestellt wurden und real existierende Personen imitieren. Youtube erklärt dazu:

"Wenn jemand KI verwendet hat, um synthetische Inhalte zu verändern oder zu erstellen, die wie Sie aussehen oder sich anhören, können Sie verlangen, dass diese entfernt werden. Um für die Entfernung in Frage zu kommen, sollte der Inhalt eine realistische, veränderte oder synthetische Version Ihres Abbilds darstellen."

Um aus der Plattform entfernt zu werden, müssen Deepfakes allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Beispielsweise spielt es eine Rolle, ob der KI-generierte Inhalt Parodie oder Satire darstellt oder von grundsätzlichem Interesse für die Öffentlichkeit ist. Zudem hängt die Entscheidung davon ab, ob der Inhalt als verändert oder mit KI-erzeugt gekennzeichnet ist.

Reaktionszeit von 48 Stunden

Youtube kündigt jedenfalls an, Deepfakes von berühmten Persönlichkeiten insbesondere dann nicht tolerieren, wenn sie diese beim Begehen von Straftaten oder gewaltätigen Handlungen zeigen. Auch KI-Inhalte, die vorgeben, eine berühmte Persönlichkeit unterstütze einen bestimmten Politiker bzw. eine Politikerin oder werbe für den Kauf eines Produkts.

Bevor Deepfakes entfernt werden, werden die Uploader der KI-Inhalte über den potenziellen Verstoß informiert und erhalten 48 Stunden Zeit, um zu reagieren. Erst dann werden die Inhalte durch Youtube-Moderatoren geprüft.

Beginn eines Prozesses

Der richtige Umgang mit Deepfakes ist seit längerem ein Streitpunkt zwischen Video-Plattformen und Musikunternehmen. Er spielte beispielsweise beim Konflikt zwischen TikTok und Universal eine Rolle. Universal warf TikTok vor, keine ausreichenden Anstrengungen gegen Deepfakes zu unternehmen. 

Zudem werden vor allem in den USA zunehmend Gesetzgeber und Regulierungsbehörden aktiv, um Deepfakes zu regulieren. Diese Prozesse stehen jedoch erst ganz am Anfang.

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