Bei unserer Entstehungsgeschichte gilt es meilenweit auszuholen – denn eigentlich ist all dies einem einzigen Zufall zu verdanken. Wir versetzen uns in das Jahr 2019. Es war ein warmer Frühlingstag – etwa im April als Mark der bis dato nur die Punkszene in der Sternschanze rund um die rote Flora bzw. Hauptbahnhof kannte, unvermittelt auf dem Kiez aufschlug. In Trauerkleidung versteht sich denn er kam grad von einer Beerdigung. Unmittelbar vor der damaligen Kultkneipe ''Chlochard'' saß eine unüberschaubare Bande bunter Leute die er ansprach und sich dazugesellte. Nichtsahnend stapfte kurz darauf aus den beißenden Fritteusendämpfen des im Eingangsbereich befindlichen Burgerladens ''Hesburger'' ein verschwitzter bunthaariger Typ hervor und stellte sich Mark als Micha vor. Im Verlauf des Gespr (...) Mehr anzeigenäches darüber dass letzterer grad die noch laufenden Mietrechte eines Bandproberaums in einem Bunker am Stadtrand besitzt bekundete Micha diesem dass er viele Jahre Schlagzeug spielt und sogar mal für die PunkBand ''Tobsucht'' aus Buxtehude getrommelt hat. Erst kürzlich zogen er und seine Lebensgefährtin von Wien nach Hamburg und er hätte Bock nach längerer Abstinenz die Drumsticks auszugraben. Es wurde sich mehrere Wochen hintereinander getroffen, gemeinsam gejammt und binnen kürzester Zeit der Name TATSAXE und somit eine neue PunkBand für Hamburg geboren. Dieser Name stellt ein Kofferwort da. TAT dafür dass bereits beide Gründungsväter wie auch die spätere Vollbesetzung wann immer es geht argwütig bereit sind und immer bereit waren zur zu Tat schreiten und SAXE eine Hommage auf einen befreundeten Punk vom Kiez der von allen liebevoll Sachse gerufen wird Bezug nimmt. Viele Texte und Kompositionen waren bereits vorhanden und es fehlten nur noch ein weiterer Gitarrist und ein Bassist zur Komplettierung. Auf eine Annonce welche in einem der diversen Hamburger-Musikerforen geschaltet wurde meldete sich zunächst Atman, ein aus Brasilien stammender Vollblutgitarrist welchen die Belegschaft bis dato eigentlich nur aus der Bluesszene kannte und dieser nun Bock auf was Neues hatte und der Bassist Andi aus Husum welchen Mark auf Fratzebook aufgabelte. Nach vielen biergetränkten Proben entstanden drei Videoclips und im Laufe des Sommers 2020 das in Eigenregie zusammengerotzte Debutalbum ''Gewitter'', welches nach langem HeckMeck zu Weihnachten diesem Jahres erschien. Seitdem sind inzwischen über vier Jahre vergangen und trotz der langen Zeit kommt es allen doch immer alles noch so vor als sei gestern erst der Startschuss gefallen. Nach eineinhalbjähriger Pause zweier Mitglieder und einem temporären Besetzungswechsel hat sich die Originalbesetzung Mitte des Jahres 2023 wieder zusammengerauft und erfreut sich einiger bereits gespielter und zukünftiger Auftritte und arbeitet darüber hinaus gegenwärtig am zweiten Studioalbum.
Mark: Unsere Frontsau ist immer zur Stelle und voller Elan – ganz gleich ob im Proberaum oder Studio. Wenn er nicht gerade schreiend in die Saiten haut bedient Mark auch ab und an mal die sanfteren Töne und massiert Partituren in die Keyboardtasten ein. Außerhalb der Proben sitzt er auch regelmäßig im Homestudio, schreibt viele Texte und schiebt die Regler auf und ab.
Atman: Zweifellos ist unser kleiner Brasilianer an der Rhythmus- und mit Mark abwechselnder Leadgitarre ein echter Goldgriff für die Band. Mit 13 bereits die erste Band gehabt und immer weiter ausgebauter Fähigkeiten ist es uns eigentlich ein Rätsel wie sich Atman für die vergleichsweise einfache Spielweise des PunkRocks überhaupt begeistern kann. Gottgleich, Van Halen – wo der spielt, da wächst kein Halm Gras mehr! Desweiteren stammen auch einige unserer Songtexte aus der Feder von Atman.
Andi: Ohne tiefe Töne?!, ohne uns! Wenn es draußen brummt und scheppert kann es eigentlich nur Andi sein. Geboren im wunderbaren nordfriesischen Husum zog es ihn um die Jahrtausendwende nach Hamburg an die dickdärmigen Lauten. Als ausgebildeter Informatiker kümmert sich Andi um die Webpräsenzen und ist auch sonst bei uns der Mann für's außendarstellende Thema.
Micha: Oi!, er sei gepriesen, unsere lebende Schießbude mit stetig buntem Kamm auf der Rübe. Das kann doch niemand geringeres als Micha sein. Mit seinen heiligen Stöcken und der actionreichen Moves auf seinen Pauken versetzt er Euch das Gefühl, die Hallendächer brechen ein. Aber keine Bange, sobald Ihr hochguckt fällt Euch allerhöchstens mal ein Stick an den Kopf den Ihr dann in der Regel auch behalten dürft. Weniger anzeigen
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