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Vielversprechende Aussichten

Angekündigter Börsengang von Universal treibt Aktienkurs nach oben

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 17.02.2021

universal vivendi musikmarkt

Angekündigter Börsengang von Universal treibt Aktienkurs nach oben

Der Vivendi-Hauptsitz. © Vivendi

Vivendi will Universal Music bis Ende 2021 an die Börse bringen. Weitere Beschlüsse sollen bei einer außerordentlichen Hauptversammlung im März fallen. Die Ankündigung treibt bereits jetzt den Aktienkurs von Vivendi nach oben.

Im Oktober 2020 plante Vivendi, sein Tochterunternehmens Universal Music Group (UMG) spätestens 2022 an die Börse zu bringen. Jetzt zieht der Konzern seine Pläne vor und rechnet mit einem Börsengang bis spätestens Ende 2021.

Vorteil für Großaktionäre

Außerdem teilte Vivendi am Samstag, den 13. Februar 2021, in Paris mit, 60 Prozent des Kapitals der rund 30 Milliarden schweren UMG einmalig als Sonderdividende an seine Anteilseigner ausschütten zu wollen.

Davon könnten Investoren stark profitieren, denn halten die bisherigen Großaktionäre von Vivendi nun auch einen Großteil der Aktien am neuen Konzern. Dazu zählen Tencent mit 20 Prozent und Bollore mit 16 Prozent. 

Kurssprung von Vivendi

Dies sei laut Branchenexperte Daniel Kerven von der amerikanischen Bank J.P. Morgan ein "wunschgemäßes Ergebnis" für die meisten Investoren, eine Ansicht, die die Börse offensichtlich teilte. Die Ankündigung sorgte dafür, dass der Kurs der Vivendi-Aktie um rund 24 Prozenten auf 32,35 Euro in die Höhe schnellte und damit den höchsten Stand seit fast zwei Jahrzehnten erreichte.

Am 29. März 2021 soll eine außerordentliche Hauptversammlung stattfinden, in der Vivendi-Aktionäre eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise bezüglich des Musikunternehmens treffen wollen, beispielsweise auch darüber, wo die Aktie notiert werden soll. Eine Möglichkeit wäre die Amsterdamer Euronext-Börse.

Vivendi habe sich mit diesen Nachrichten Zeit gelassen. Vor der Verkündigung hatte der chinesische Tech-Konzern Tencent weitere 10 Prozent der UMG übernommen und hält damit nun 20 % an Universal. 

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