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Transparente Vergütung für Musiker*innen

Deutsche Musikverbände fordern schnelles politisches Handeln für Streamingvergütung

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 21.02.2025

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Deutsche Musikverbände fordern schnelles politisches Handeln für Streamingvergütung

© Karolina Kaboompics via Pexels

Mehrere deutsche Musikverbände haben in einer gemeinsamen Pressemitteilung auf Claudia Roths Ankündigung reagiert, die Streamingvergütung für Musiker*innen zu verbessern. Sie begrüßen die Vorschläge und drängen zugleich auf eine zügige Umsetzung.

Kulturstaatsministerin Claudia Roth äußerte sich kürzlich kritisch in Bezug auf die Situation deutscher Musikschaffender auf dem Streaming-Markt. Zuvor zeigte eine vom Bundeskulturministerium geförderte Studie, dass fast 70 Prozent der Künstler*innen mit Streaming nicht einmal einen Euro pro Jahr verdienen.

Roth erklärte, dass die Streamingvergütung transparent und fair gestaltet werden müsse – beispielsweise indem Künstler*innen eine nachvollziehbare Einsicht in ihre Einnahmen erhalten oder über ein alternatives System vergütet werden, das die Abonnement-Zahlungen der Nutzer*innen separat verwaltet und an die jeweils gehörten Künstler*innen verteilt.

Schnelle Umsetzung nötig

Einige Musikverbände, darunter der Verband feier Musikschaffender Pro Musik, die Deutsche Jazzunion und auch unisono, äußerten nun in einer gemeinsamen Pressemitteilung ihre Zustimmung, forderten aber auch, dass auf die Worte Taten folgen.

In der gemeinsamen Pressemitteilung heißt es:

"Die von Roth vorgeschlagenen Maßnahmen gehen in die richtige Richtung. [...] Allerdings braucht es jetzt schnelle und konkrete Umsetzungsschritte."

Forderungen an die neue Bundesregierung

Auch die neue Bundesregierung wird aufgefordert, diesen Ambitionen weiterhin nachzugehen und die vorgeschlagenen Maßnahmen umzusetzen.

Von der Deutschen Musik- und Orchestervereinigung unisono heißt es:

"Die Mängel im System der Streamingvergütungen sind seit Jahren bekannt. Obwohl konkrete Lösungsvorschläge auf dem Tisch liegen, geht es nicht voran. Die künftige Bundesregierung muss endlich tätig werden. Es kommt darauf an, die Macht einzelner Akteur*innen zugunsten des Wohls aller Beteiligten einzudämmen."

Die Liste der unterzeichnenden Musikverbände

PRO MUSIK Verband freier Musikschaffender e.V. / Faire Share Initiative e.V. / DEFKOM – Deutsche Filmkomponist*innenunion / unisono Deutsche Musik- und Orchestervereinigung e.V. / mediamusic e.V. / VERSO - Vereinigung Songwriter / Deutsche Jazzunion e.V. /  FREO – freie Ensembles und Orchester in Deutschland e.V. / D-Popkultur e.V., mit Unterstützung der Initiative Urheberrecht

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