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Grundsätzliche Neuaufstellung

Die Künstlersozialkasse (KSK) wird der Knappschaft-Bahn-See zugeordnet

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 07.11.2024

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Die Künstlersozialkasse (KSK) wird der Knappschaft-Bahn-See zugeordnet

Die Künstlersozialkasse in Wilhelmshaven. © Quelle: KSK Pressematerial

Die Künstlersozialkasse ist seit über 40 Jahren für die soziale Absicherung von Kulturschaffenden verantwortlich. Um diese Aufgabe weiterhin zu erfüllen und dem digitalen Wandel gerecht zu werden, wird die Künstlersozialkasse ab 1. Januar 2025 an die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See angegliedert.

Über 190.000 Menschen sind Stand 2024 über die Künstlersozialkasse (KSK) versichert. Entsprechend relevant ist die volle Funktionsfähigkeit der KSK im Hinblick auf die personellen und finanziellen und technischen Ressourcen.

Darüber hinaus spielen auch die technologischen Rahmenbedingungen eine zunehmende Rolle. Damit die KSK "in den beschleunigten Zeiten des digitalen Wandels zukunftsfit" ist, so schreibt Rolf Schmachtenberg, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Politik & Kultur, sei eine entsprechende Infrastruktur notwendig.

Anschluss an größeren Partner

Aus diesem Grund wird die KSK zum 1. Januar 2025 an die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) angebunden. Dadurch können die Expertise sowie die IT-Struktur der DRV KBS auch für die KSK genutzt werden.

Die DRV KBS umfasst nicht nur eine Rentenversicherung, sondern auch eine Kranken- und Pflegeversicherung. Insgesamt zählt die DRV KBS rund 5,7 Millionen Versicherte. Durch die angegliederte Minijobzentrale verfüge die DRV KBS zudem "über wertvolle langjährige Erfahrungen als Melde- und Einzugsstelle der Sozialversicherung". Aufgrund der Ähnlichkeit der Aufgaben könne die KSK von der IT-Struktur der DRV KBS profitieren.

Rolf Schmachtenberg blickt der Zukunft der KSK daher positiv entgegen:

"Gemeinsam mit der DRV KBS wird die nachhaltige strukturelle und technische Transformation der Künstlersozialkasse im Sinne aller gelingen – im Interesse der Versicherten und der abgabepflichtigen Unternehmen, aber auch im Interesse der Beschäftigten der KSK."

Standort und Team bleiben bestehen

Trotz der Eingliederung in die DRV KBS bleibt die KSK der zentrale Ansprechpartner für Kulturschaffende. Das Team der KSK und der Standort Wilhelmshaven sollen durch die Veränderungen dauerhaft gesichert werden.

Die KSK wird zwar am 1. Januar 2025 an die DRV KBS angebunden, die Anpassungen der Strukturen und Prozesse und insbesondere die IT-Modernisierung der KSK werden jedoch noch länger dauern.

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