Auszeichnung der europäische Liveszene
European Festival Awards 2025: Die Nominierten in 13 Kategorien stehen fest
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Maifeld Derby (2024). © Florian Trykowski
An der diesjährigen Runde der European Festival Awards beteiligten sich Festivals aus mehr als 30 Ländern.
Für die Nominierung wurden rund 300.000 öffentliche Stimmen abgegeben – ein neuer Beleg für die große Resonanz der Awards innerhalb der europäischen Live-Musikszene.
104 Nominierte in 13 Kategorien
Insgesamt schafften es 104 Festivals und Persönlichkeiten auf die Liste der Nominierungen. Der Lifetime Achievement Award wird erst in den kommenden Tagen gesondert bekanntgegeben.
Die eigentliche Preisverleihung des European Festival Awards wird dann am 14. Januar 2026 in De Oosterport in Groningen stattfinden.
Überblick der Nominierten
Best Major Festival
Unter den größten europäischen Festivals dürfen sich unter anderem das Sziget Festival (Ungarn), Rock Werchter (Belgien), Pinkpop (Niederlande), Mad Cool (Spanien) sowie das deutsche Summer Breeze Open Air Hoffnungen machen. Auch Colours of Ostrava (Tschechien) und Exit Festival (Serbien) sind erneut vertreten.
Best Medium-Sized Festival
In ideser Kategorie treten unter anderem das Schweizer OpenAir St. Gallen, das polnische Orange Warsaw Festival, das slowakische Phoda Festival und das rumänische Codru Festival an. Insgesamt wurden in dieser Kategorie zehn Festivals nominiert.
Best Small Festival
Zu den kleineren, aber kulturell bedeutenden Festivals zählen dieses Jahr etwa das niederländische Dynamo Metalfest, mehrere Schweizer Events wie das Seaside Festival, sowie Jazz in the Park aus Rumänien.
Auch das Mannheimer Maifeld Derby, das den Award bereits 2023 erhielt, schaffte es erneut auf die Shortlist. Das zeigt das internationale Renommee des Festivals, das in diesem Jahr aufgrund fehlender Fördergelder vorerst die letzte Ausgabe im üblichen Rahmen stattfand.
Sonderpreise: Nachhaltigkeit, Sicherheit & Engagement
The Green Operations Award
Die Nachhaltigkeitsauszeichnung rückt unter anderen das Roskilde Festival (Dänemark), das portugiesische Boom Festival sowie das norwegische Øyafestivalen in den Fokus.
The Event Safety Award
Neben dem traditionsreichen Roskilde Festival wurden auch Rock for People (Tschechien) sowie mehrere große niederländische Events wie Pinkpop, Down The Rabbit Hole, North Sea Jazz und Lowlands nominiert.
The Brand Activation Award
Hier geht es um kreative Kooperationen zwischen MArken und Festivals. Nominiert sind unter anderem Bilbao BBK Live x Respol (Spanien), Øyafestivalen x UNICEF (Norwegen) und UNTOLD x Visa (Rumänien).
Take a Stand Award
Dieser Preis würdigt gesellschaftliches Engagement. Zu den Nominierten gehören unter anderem Sziget (Ungarn), Way Out West (Schweden) und Pohoda (Slowakei).
Weitere Kategorien: Nachwuchs, Line-ups und Branchenauszeichnungen
New Kid on the Block 2025
Dieser Preis zeichnet aufstrebende Festivals wie Attila Ernhaft (Valley of Arts, Ungarn) und Kristína Mlynárová (Pohoda, Slowakei) aus.
Line-up of the Year
Für die besten Line-ups des Jahres sind unter anderem das Hellfest (Frankreich), Primavera Sound (Spanien), das Open'er Festival (Polen) und die Lowlands (Niederlande) und Way Out West Festivals (Schweden) nominiert.
Promoter of the Year
In dieser Kategorie konkurrieren einige der größten europäischen Veranstalter, darunter FKP Scorpio (Deutschland), Arcadia Live (Österreich), Alter Art (Polen) sowie das Team der Sziget Cultural Management (Ungarn).
Newcomer of the Year
Zu den herausragenden musikalischen Newcomern zählt in diesem Jahr neben europäischen Acts wie Kneecap, Zaho de Sagazan, BUNT., CMAT und Lola Young auch die australische Gruppe Royal Otis und die US-amerikanische Künstlerin Addison Rae.
Agent of the Year
In dieser Kategorie sind Vertreter bekannter Konzertagenturen wie Wassermann Music, CAA, WME, UTA und ITB nominiert, darunter u.a. Adele Slater, Chris Ibbs und Kiki Ressler (KKT Berlin).
Award for Excellence and Passion
Dieser Preis ehrt herausragende Persönlichkeiten der europäischen Live-Branche, darunter Emily Eavis (Glastonbury), Chokri Mahassine (Pukkelpop), Stephan Thanscheidt (FKP Scorpio), Cindy Castillo (Mad Cool) und viele weitere.
Alle weiteren Nominierten und Informationen lassen sich hier finden.
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