"Herausfordernde Zeiten" aufgrund von Kürzungen
Kultursenator Joe Chialo bleibt trotz Spekulationen um Bundesposten in Berlin
Joe Chialo (2024). © Hans-Christian Plambeck
Joe Chialo gilt bereits als potenzieller Nachfolger von Kulturstaatsministerin Claudia Roth, sollte die CDU die anstehenden Neuwahlen für sich entscheiden.
Chialo selbst verneint diese Annahmen jedoch. "Sich in diesen herausfordernden Zeiten mit den Sparmaßnahmen in Berlin mit einem halben Fuß im Bund zu sehen, verkennt die Realitäten", erklärt er gegenüber der dpa.
Dramatische Lage
Gemeint sind damit die über 130 Millionen Euro, die Berlin zukünftig im Kulturbereich einsparen muss. Der Landeshaushalt für 2025 und 2026 sieht dementsprechend große Kürzungen sowohl für Kulturhäuser als auch für Kulturschaffende und -Programme vor.
Weiter sagt er: "Berlin ist die Kulturhauptstadt Deutschlands mit dem Anspruch, eine der Kulturhauptstädte der Welt zu sein. Und das ist echt Challenge genug."
Unser Fazit
Es ist ja schön, dass Joe Chialo seinen Job als Kultursenator liebt. Nur sollte er stärker dagegen ankämpfen, die Berliner Kulturszene durch Kürzungen, die keinen wirklichen Spareffekt haben, zu schwächen. Sonst ist es mit dem Anspruch, eine der "Kulturhauptstädte der Welt zu sein" bald vorbei.
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