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Unterstützung für die Veranstaltungsbranche

Neue Coronahilfen und bundesweiter Unternehmerlohn für Solo-Selbstständige geplant

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 14.10.2020

coronakrise Überbrückungshilfe

Neue Coronahilfen und bundesweiter Unternehmerlohn für Solo-Selbstständige geplant

Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. © BPA/Steffen Kugler

Bundeswirtschaftsminister Altmaier plant die Verlängerung und Verbesserung der Corona-Überbrückungshilfen sowie einen bundesweiten Unternehmerlohn.

Das Bundeswirtschaftsministerium bereitet neue Hilfen für Unternehmen vor, die besonders von der Coronakrise betroffen sind. Hotel- und Gaststättengewerbe werden hauptsächlich bedacht, aber auch die Veranstaltungsbranche sowie die Messe- und Ausstellungswirtschaft sollen Unterstützung erhalten.

Überbrückungshilfen überarbeitet

Zusätzlich will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die bereits laufenden Überbrückungshilfen um ein halbes Jahr, bis zum 30. Juni 2021, verlängern. Die Programme sollen erweitert werden und damit bessere Abschreibungsmöglichkeiten bieten. Diese sollen vor allem Solo-Selbstständigen helfen, da die bisherigen übernommenen Fixkosten wie Miete oder Pachten bei ihnen nicht greifen konnten.

Bisher wurden deshalb von den 25 Milliarden Euro, die für die Hilfen zur Verfügung stehen, nur 1,1 Milliarden Euro bewilligt. Des weiteren sind Modernisierungs- und Zuschussprogramme für Renovierungen geplant.

Ferner wurden die bestehenden Deckelungsbeträge der Fördersätze gestrichen, ab jetzt gibt es je nach Umsatzeinbruch eine Staffelung in der Erstattung der Fixkosten bis zu 200.000 Euro.

Bundesweiter Unternehmerlohn

Geplant wird derzeit auch ein bundesweiter Unternehmenerlohn für Freiberufler und Solo-Selbstständige, den es bisher nur in manchen Bundesländern gibt. Nordrhein-Westfalen zahlt zum Beispiel 1.000 Euro Unternehmerlohn.

Hier findest du unsere Übersicht über die Hilfsprogramme der Bundesländer für Musiker/innen und Kulturschaffende.

Weitere Veränderungen beinhalten die Verbesserung der Tilgungszuschüsse der staatlichen Förderbank KfW. Diese stellt in einem Corona-Sonderprogramm bereits 45,3 Milliarden Euro für Unternehmenskredite bereit. 

Die Maßnahmen, die das Wirtschaftsministerium vorgeschlagen hat, sollen mit den Landesregierungen diskutiert und anschließend innerhalb der Bundesregierung abgestimmt werden.

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