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Neues Feature für Labels, Künstler und Künstlerinnen

"Playlist Consideration": Spotify lässt euch Songs vorschlagen

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 09.08.2018

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"Playlist Consideration": Spotify lässt euch Songs vorschlagen

© Spotify

Die neue Möglichkeit der "Playlist Consideration" bietet Künstlern, Künstlerinnen, Bands und Labels die Möglichkeit, bisher unveröffentlichte Songs zur Aufnahme in eine der zahlreichen Spotify-Playlists vorzuschlagen.

Das Ziel der neuen Playlist Consideration-Funktion ist laut Spotify, die Aufnahme in die von Spotify-eigenen Redaktionsteams betreuten Playlists zu erleichtern. Künstler, Künstlerinnen und Bands können einen bisher unveröffentlichten Song über das "Spotify for Artists"-Menü vorschlagen, für Labels funktioniert dies via "Spotify Analytics".

Geringe Anforderungen

Das neue Feature zeigt, dass Playlists inzwischen ein nicht zu unterschätzendes Medium des Musikkonsums geworden sind. Die Voraussetzungen, die ein Song erfüllen muss, um für eine Playlist in Betracht gezogen zu werden, sind dabei überschaubar:

  • der Song darf noch nicht veröffentlicht worden sein
  • das Release sollte frühestens eine Woche nach dem Vorschlag erfolgen – länger ist aber tendenziell besser
  • nur ein Song kann gleichzeitig vorgeschlagen werden, neue Vorschläge werden erst nach dem Release des alten Stücks angenommen
  • es sollten möglichst viele Informationen mitgeliefert werden (Stimmung, Instrumentierung, Cover, ...), um möglichst einfach eine passende Playlist zu finden

Ein weiterer Vorteil der Playlist Consideration ist, dass vorgeschlagene Songs automatisch auch im Spotify Release Radar den Nutzern empfohlen werden.

Keine unerlaubter Ruhm

Spotify weist explizit darauf hin, dass Playlist Consideration ein komplett kostenfreies Feature ist. Dies deutet darauf hin, dass man mit der neuen Funktion eine Alternative zu Diensten, die es (unerlaubterweise) ermöglichen sollen, durch Geldzahlung in Playlists gefeatured zu werden, schaffen möchte. 

Playlist Consideration ist zwar derzeit noch in der Beta-Phase, soll laut Spotify aber kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut werden.

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