Rückenwind für solidarisches Projekt
Prominente Musikschaffende rufen zur Unterstützung des Live Music Fund Germany auf
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Klaus Meine (hier bei einem Scorpions-Konzert 2023 in Mannheim). © Rudi Brand
Die Botschaft der Unterstützer ist eindeutig: Die Branche muss jetzt gemeinsam handeln, um Vielfalt und Nachwuchs dauerhaft zu sichern.
Der von der Bundesstiftung Livekultur ins Leben gerufene Live Music Fund soll ab Anfang 2026 durch eine freiwillige Abgabe kleine Spielstätten und Nachwuchskünstler unterstützen.
Klaus Meine begründet seine Unterstützung mit den Shows in kleinen Clubs, die er zu Beginn seiner Karriere spielte:
"Ich erinnere mich noch ganz genau an unsere ersten Shows in kleinen Clubs Anfang der Siebziger Jahre in und um Hannover. 50 Leute im Publikum, Schweiß an der Decke und das Gefühl: Heute Abend rocken wir das Ding! Diese Erfahrungen in diesen kleinen Clubs haben uns groß gemacht. Es ist jetzt an uns, etwas zurückzugeben. Der Live Music Fund hält genau diese Bühnen am Leben, damit auch die nächste Generation ihre Chance bekommt."
Ähnlich äußert sich Christopher Annen, Mitglied von AnnenMayKantereit und Vorstandsvorsitzender von PRO MUSIK:
"Live spielen ist für uns einfach das Größte. Gerade auch in so kleinen Clubs. Damit hat das bei uns angefangen: Dass wir uns ein Publikum, eine Fanbase erspielt haben. Darum sind für uns die Clubs ein so wichtiger Ort gewesen und werden es weiter sein. Vielen Dank an alle, die diese betreiben und da sehr viel Herzblut reinstecken!"
Roland Kaiser betont die Relevanz von Live-Musik jeder Größe:
"Für mich als Künstler ist es der wesentliche Teil meines Berufes, Live-Musik zu machen. Mit Menschen zusammen zu sein: Auf der Bühne und im Zuschauerraum: Wir erleben gemeinsam Musik. Und das Ganze nicht nur in großen, gewaltigen Arenen und Hallen, oder sogar Stadien, sondern in kleinen Clubs, wo die Künstlerinnen und Künstler anfangen können, ihre Karrieren zu beginnen. Ich drücke all diesen Künstler:innen die Daumen - und auch uns: Dass Live-Musik weiterhin existieren kann. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass das weiterhin möglich ist."
Antje Valentin vom Deutschen Musikrat äußert sich lobend:
"Live-Musik braucht Bühnen: kleine, mittlere, größere. Und Bühnen brauchen Unterstützung, und deswegen ist der Live Music Fund eine super Idee und hat unsere volle Unterstützung!"
Marion Schöne, Geschäftsführerin des Olympiaparks München betont den Solidaritätsgedanken:
"Kaum ein Künstler oder eine Künstler:in schafft sofort den Sprung auf die große Bühne. Deswegen finden wir es besonders wichtig, uns solidarisch zu zeigen mit den kleineren Häusern mit Live-Entertainment, um die Vielfalt zu erhalten. Der Live Music Fund ist ein wunderbares Instrument, das wir gerne unterstützen!"
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