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Für Fans und Wohltätigkeitsorganisationen

So gehen Rage Against The Machine gegen den betrügerischen Ticketzweitmarkt vor

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 14.02.2020

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So gehen Rage Against The Machine gegen den betrügerischen Ticketzweitmarkt vor

Prophets of Rage (live in Wiesbaden 2019). © Leonard Kötters

Rage Against The Machine haben einen Plan vorgestellt, mit dem sie Ticketzweitmarkthändlern und -plattformen das Handwerk legen und gleichzeitig Wohltätigkeitsorganisationen unterstützen wollen.

Bei einer Tour wie dem Rage Against The Machine Live-Comeback ist es unvermeidlich, dass professionelle Zweitmarkthändler/innen mit verschiedenen (automatisierten) Methoden größere Vorverkaufskontingente reservieren, um diese dann später zu überteuerten Preisen an Fans weiterzuverkaufen – Tickets, die die Fans unter Umständen gar nicht zum Einlass berechtigen!

Ein Plan für die Fans

Rage Against The Machine haben deshalb einen Plan vorgestellt, um schädigende Zweitmarktaktivitäten einzuschränken. Während des Vorverkaufs werden initial nur 90 Prozent der verfügbaren Tickets angeboten, die bereits jetzt – trotz zahlreicher Vorkehrungen gegen Zweitmarkthändler/innen – auf Plattformen wie Viagogo oder StubHub zu finden sind. 

Aus diesem Grund veröffentlichen Rage Against The Machine die zurückgehaltenen zehn Prozent dann zu einem späteren Zeitpunkt; zwar zu einem höheren Preis, jedoch noch immer günstiger als die Zweitmarktangebote.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Tickets on sale now at RATM.com

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Damit können die Fans sicher sein, dass, auch wenn sie einen teureren Ticketpreis bezahlen, sie auf jeden Fall ein gültiges Ticket erhalten – die Differenz zwischen dem neuen Ticketpreis und dem Originalpreis spendet die Band an Wohltätigkeitsorganisationen vor Ort. 

Update (17.2.2020)

Wie die Band mittlerweile verlauten lies, konnten durch die nachträglich verkauften Tickets bisher gut drei Millionen Dollar für Wohltätigkeitsorganisationen eingenommen werden. Rage Against The Machine-Frontmann Tom Morello gibt auf Twitter an, mit dem Vorgehen 85 Prozent der Zweithändler aufgehalten zu haben.

Gleichzeitig mehrt sich aber auch eine allgemeine Kritik an den Ticketpreisen der Gruppe: Bereits die initialen Ticketpreise wurden von zahlreichen Fans kritisiert, die teureren "Charity-Tickets" sind für viele Fans unbezahlbar:

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